Technik

Fitness mit dem Smartphone: Yoga für unterwegs

von Jennifer Hollack

Entspannung gibt es mittlerweile auch auf Knopfdruck: Apps für das Smartphone leiten ihre Benutzer durch Yoga-Übungen und Meditationen.

Fitness mit dem Smartphone: Yoga für unterwegs
Rund 20 Millionen Menschen in Deutschland machen Yoga. Foto: Shutterstock / Yulia Grigoryeva

Das erfahren Sie gleich:

  • Apps ermöglichen Yoga-Übungen an jedem Ort
  • Anfänger sollten die Übungen vorher im Studio erlernen
  • Fünf Yoga-Apps für iPhone und Android

Für Yoga im Studio fehlt oft die Zeit

Rund 20 Millionen Deutsche praktizieren Yoga oder meditieren regelmäßig. Das ist eine ganze Menge – den Wunsch danach haben aber noch mehr Menschen. Das Problem: Vielen fehlt die Zeit, um in sich zu gehen, um sich Ruhe zu gönnen. Sie kümmern sich um alles und jeden, vergessen dabei aber das Wichtigste – sie vergessen sich selbst.

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Wir alle wissen, dass Yoga-Übungen und Meditation für Entspannung in unserem stressigen, immer schneller werdenden Leben sorgen. Doch woher soll nun noch die Zeit kommen, um in eines der unzähligen Studios zu gehen? Wissen Sie was? Das müssen Sie gar nicht! Alles, was Sie für ein wenig Entspannung benötigen, haben Sie bereits in Ihrer Tasche. Yoga und Meditation können Sie mit Ihrem Smartphone überall machen – natürlich auch unterwegs.

Yoga-Übungen auf Knopfdruck

Egal, um welche Art der Entspannung es geht: Sowohl unter den Yoga- als auch unter den Meditations-Apps gibt es welche für Einsteiger und welche für Fortgeschrittene. Wer zum Smartphone-Yogi werden möchte, benötigt lediglich sein Smartphone und die Suchfunktion im dazu passenden App-Store – eine Auswahl finden Sie auch am Ende dieses Artikels.

Schotten Sie sich mit Kopfhörern vor der Umwelt ab.

Natürlich lassen sich gute Apps in der Regel vor allem an den guten Bewertungen erkennen, aber achten Sie auch darauf, wie viele Leute die App bisher nutzen und lesen Sie sich einige der Kommentare durch. Danach kann es losgehen – in der Regel bekommen Sie beim ersten Öffnen der jeweiligen App eine kurze Einführung. Wer sich mit diesen beiden Arten der Entspannung bereits auskennt, kann natürlich auch direkt starten. Entscheiden Sie sich dafür, eine der Übungen an einem gut besuchten Ort auszuführen, greifen Sie am besten zu Kopfhörern, um sich ein wenig von Ihrer Umwelt abzuschotten.

Werden Handy und Tablet zum Trainer?

Professionelle Yogis warnen häufig, dass die Technik den Gang in ein echtes Studio keinesfalls ersetzen. Bevor ein Einsteiger beispielsweise Haltungsübungen macht, sollte er diese vorher unter professioneller Aufsicht erlernt haben – zu groß ist die Gefahr von Gesundheitsschäden.

Aber was Yoga-Apps sofort für jeden tun können: Sie helfen dabei, zur Ruhe zu kommen, sich endlich einmal Zeit für sich zu nehmen. Das Angebot ist groß, und die Übungen variieren von fünf Minuten bis hin zu einer vollen Stunde. So können Sie sich kurz zwischendurch entspannen oder legen zum Beispiel in der Mittagspause eine Ruhephase ein. Diverse Meditationsübungen können sogar im Bus, Zug oder Taxi praktiziert werden. Somit kommen Sie zu der Entspannung, die Sie sich verdient haben, und ihr Smartphone wird zum Personal Trainer.

Auch wenn es aktuell noch nicht möglich ist, dass die Apps Ihre Körperhaltung während der Yoga-Übungen kontrolliert – Hologramme per Smartphones sind auf dem Vormarsch. Vielleicht dauert es also gar nicht mehr so lange, bis Sie sich wirklich die Verbesserungsvorschläge eines Personal Trainers anhören können – oder müssen.

Updates

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Fünf Yoga-Apps für iPhone und Android

Nach diesen Apps trainiert und meditiert die Redaktion:

Alle fünf Apps sind sowohl für iOS als auch für Android-Geräte verfügbar. Was die Frage nach dem richtigen Betriebssystem angeht, können Sie sich also schon mal entspannen...

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