Elektromobilität

Waymo: Nissan, Renault und Mitsubishi melden Interesse an

von
Thomas Pitscheneder

Renault, Nissan und Mitsubishi arbeiten bereits beim autonomen Fahren zusammen – bald soll die Google-Schwester Waymo die Allianz erweitern.

Ein autonomes Auto von Waymo auf der Straße
Aktuell testet Waymo seine Systeme mit Autos von Fiat Chrysler und Jaguar Land Rover. Bald könnten auch Modelle von Nissan, Renault und Mitsubishi mit der Technik fahren Foto: Waymo

Das erfahren Sie gleich:

  • Welche Allianzen sich in der Automobilbranche bilden
  • Warum Nissan, Renault und Mitsubishi mit Waymo zusammenarbeiten wollen
  • Warum autonomen Taxidiensten die Zukunft gehören könnte

An der Zukunft des automobilen Verkehrs arbeiten die großen Konzerne längst nicht mehr alleine. Immer öfter formieren sich Allianzen, die früher kaum möglich gewesen wären. So arbeitet etwa VW künftig mit Ford an elektrischen Transportern.

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Eine weitere Kooperation könnte bald drei Kontinente miteinander verbinden: Amerika, Europa und Asien. Dabei geht es um selbstfahrende Autos.

Waymo: Autobauer suchen Gespräche

Die japanischen Hersteller Nissan und Mitsubishi Motors haben sich mit Renault zu einer Kooperation geeinigt. Gemeinsam wollen sie moderne Fahrservices vorantreiben. Mit ins Boot holen wollen die Unternehmen offenbar bald Waymo aus den USA. Die Schwester von Google experimentiert dort bereits seit Jahren mit autonomen Autos.

Genau diese Expertise ist bei dem Verbund von Autobauern sehr gefragt. Gemeinsam mit Waymo wollen sie einen autonomen Taxiservice aufbauen. Das vermeldet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei. An ähnlichen Services arbeitet Waymo bereits mit Fiat Chrysler und Jaguar Land Rover.

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Die Zukunft der autonomen Taxidienste

Das Interesse von großen Technik- und Automobilherstellern an autonomen Fahrdiensten ist sehr groß. Uber testet seit einigen Monaten autonome Fahrzeuge im Straßenverkehr. Auch Bosch und Daimler arbeiten an einem solchen Dienst – mit kleinen Shuttles. Volkswagen will gemeinsam mit der Intel-Tochter Mobileye bis 2022 autonome Taxis auf die Straße bringen.

Für die Dienste gibt es auch bereits einen übergeordneten Begriff: Mobility-as-a-Service, kurz "MaaS". Sie sollen Menschen ansprechen, die zwar individuell mobil sein möchten, allerdings kein eigenes Auto besitzen. MaaS könnte somit in Zukunft bestehende Carsharing-Dienste ablösen.

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