Elektromobilität

Dieser Pizza-Roboter backt auf einem Wasserstoff-Truck

von
Carola Franzke

Pizza-Roboter backen Pizza – auf der Ladefläche eines Autos mit Wasserstoff-Antrieb: So stellt sich Pizza Hut wohl die Zukunft des Pizza-Mobils vor.

Der Pizza-Roboter Tundra Pie Pro von Pizza Hut bei der Arbeit.
Der Pizza-Roboter Tundra Pie Pro von Pizza Hut belegt, backt und verpackt Pizza eigenständig. Foto: Toyota

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie dieser Liefertruck von Pizza Hut unterwegs Pizzas backt – mit Pizza-Roboter an Bord kann
  • Wie sich so Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit treffen könnten – dank des Wasserstoff-Antriebs
  • Wie sich die Lieferzeiten mit diesem Pizza-Mobil enorm verkürzen ließen

Der Tundra Pie Pro von Pizza Hut scheint für die Pizzalieferdienste der Zukunft perfekt zu sein: Angetrieben wird er schadstofffrei mit Wasserstoff-Brennstoffzellen und auf seiner Ladefläche bereitet ein Roboter die gewünschten Pizzen zu, während das Fahrzeug bereits auf dem Weg zum Kunden ist. Schneller und frischer lässt sich eine Pizza wohl kaum liefern.

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Der Protoyp, den die Kette Pizza Hut gemeinsam mit Autobauer Toyota entwickelt hat, ist eine clevere Kombination aus Robotertechnik und Elektromobilität. Zum einen können die beiden in der mobilen Küchen verbauten Roboterarme eine Pizza innerhalb von sieben Minuten backen, in Stücke schneiden und dann in einen Karton packen, zum anderen laufen Antrieb und die gesamte Technik an Bord mit Elektrizität aus der Brennstoffzelle.

Wasserstoff braucht noch Tankstellen

Ganz für die Praxis gemacht ist der Tundra Pie Pro derzeit aber noch nicht. Zum einen ist die mobile Küche nicht überdacht und somit alles andere als wind- und wetterfest, zum anderen ist offen, wie sich etwa eine schlechte Straße auf die Arbeit der Roboter auswirken würde. Außerdem müsste das Fahrzeug derzeit in einer Gegend eingesetzt werden, in der es Zugang zu Wasserstoff-Tankstellen gibt – und das ist noch längst nicht überall der Fall.

Der Tundra Pie Pro ist also nur ein Gedankenspiel für den Pizzalieferdienst der Zukunft. Dennoch könnten ähnliche Fahrzeuge schneller Realität werden, als so mancher vermuten mag. Denn Roboter, die Pizzen nicht nur backen, sondern sogar belegen können, gibt es bereits. Sie mobil einzusetzen, könnte Lieferdiensten ungeahnt kurze Bestellzeiten ermöglichen. Alternativ ließe sich der Truck auf Festivals wie ein Imbisswagen oder Food-Truck einsetzen: Die Roboter liefern von der Ladefläche vorgefertigte Pizzen, und der Fahrer kassiert.

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Pizza-Roboter und Pizza-Mobil der Zukunft?

Pizza Hut arbeitet bereits länger an verschiedenen Möglichkeiten zur Verbesserung seiner Dienste mit Robotern innerhalb von Restaurants. Und die Konkurrenz bei Domino's schläft ebenfalls nicht: Die Lieferdienste dieses Anbieters experimentieren bereits in mehreren Testgebieten weltweit mit Robotern für den Einsatz innerhalb der Stadt. Sechsrädrige Roboter können sich auf dem Fußweg bewegen und die Pizza damit immerhin bis an die Tür des Kunden bringen.

All diese Technologien ließen sich natürlich künftig mit selbstfahrenden Autos kombinieren. Ein Lieferwagen könnte dann vollautonom durch die Stadt fahren unterwegs an Bord mit Roboterarmen bestellte Pizzas belegen, backen und abpacken und dann von einem kleinen Lieferroboter zur Haustür bringen lassen. Das ist zwar heute noch Zukunftsmusik – aber erste Modelle, wie der Lieferroboter Kiwi Bot, sind bereits heute in ersten Textphasen.

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