Technik

VW und Microsoft: Kooperation für Vernetzung von Autos

von
Thomas Pitscheneder

Gemeinsam verkündeten VW und Microsoft kürzlich in Berlin eine enge Kooperation bei der Digitalisierung von Fahrzeugen. So sieht sie aus!

Die Konzeptfahrzeuge der ID.-Reihe
Die I.D.-Reihe ist Volkswagens elektrische Zukunft. Die Fahrzeuge sollen mit der Volkswagen Automotive Cloud auch erstmals das vollvernetzte System bieten – das entsteht in Kooperation mit Microsoft. Foto: Volkswagen AG

Das erfahren Sie gleich:

  • Warum Autohersteller die Digitalisierung nicht verschlafen sollten
  • Wie Volkswagen zusammen mit Microsoft neue Dienste ins Auto bringen will
  • Warum das für den deutschen Autobauer nur der Anfang sein könnte

Die Digitalisierung erreicht immer neue Höhen. Das Internet ist lange nicht mehr nur für Computer und Smartphones wichtig. Geräte wie Lampen, Thermostate, Küchengeräte, Garagentore und vieles mehr hängen am Netz. Auch Autos sind heute meist dauerhaft mit dem Internet verbunden.

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Das hat für die Fahrer einige Vorteile, denn sie bekommen so aktuelle Informationen zum Verkehr, Wetter und können im Notfall aus dem Auto heraus den Notdienst rufen.

Doch das Auto soll in Zukunft noch eine viel zentralere Rolle im digitalen Alltag spielen. Dafür arbeiten künftig die beiden Konzerne VW und Microsoft verstärkt zusammen.

VW und Microsoft: Digitale Allianz im Automobilsektor

Größer könnte eine Kooperation kaum sein, die beiden Unternehmen gehören zu den führenden Konzernen ihrer Branchen. Kein Wunder also, dass die Welt gespannt darauf wartete, was VW-Chef Herbert Diess und Microsoft-CEO Satya Nadella zu verkünden hatten. Am gestrigen Mittwoch sprachen sie in Berlin über ihre gemeinsamen Pläne.

Die von VW geplante und auf der Cloud-Computing-Plattform Microsoft Azur basierende "Volkswagen Automotive Cloud" soll dabei zahlreiche Zusatzdienste im Fahrzeug ermöglichen. Zunächst wollen sich die Unternehmen auf vernetzt Kommunikations- und Navigationssysteme sowie personalisierte Dienste konzentrieren. Das seien erste "Leuchtturmprojekte" der Kooperation.

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Zum Einsatz kommen soll die Volkswagen Automotive Cloud erstmals im ersten VW I.D. Der soll 2020 auf den europäischen Markt starten. Im gleichen Jahr beginnt die Produktion in China – ebenfalls mit dem Cloud-Service. Das erste Mitglied der I.D.-Familie mit entsprechender Technik soll in den USA 2022 kommen.

VW auf dem Weg zur Software-Firma

Für Volkswagen steht der Kurs für die Zukunft offenbar fest: Das Unternehmen konzentriert sich auf Elektroautos und digitale Services. VW-Chef Diess geht sogar so weit, eine Entwicklung des Konzerns zur Software-Firma anzustreben. "Das ist aber ein langer Weg. Unsere Software-Fähigkeiten sind noch begrenzt, das ändert sich aber gerade."

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