Elektromobilität

VW: Konzern will E-Autos klimaneutral produzieren

von
Thomas Pitscheneder

Mit der ID.-Reihe setzt VW in großem Stil auf Elektromobilität. Damit sich das auch für die Umwelt rechnet, will der Konzern klimaneutral produzieren.

Der VW ID.3 als Showcar
Der VW ID.3 ist das erste Elektroauto der neuen ID.-Reihe. Laut dem Konzern soll das Fahrzeug über seine gesamte Lebenszeit klimaneutral sein – wenn Kunden mithelfen. Foto: Volkswagen AG.

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie VW eine klimaneutrale Produktion von Elektroautos plant
  • Warum auch die Kunden einen Teil dazu beitragen müssen
  • Wie der Konzern mit unvermeidbaren Emissionen umgeht

Beim Thema Elektroauto sprechen Gegner der Technik auch oft von einer "Umwelt-Lüge". Die Produktion der Akkus sei schließlich so schmutzig, dass die Fahrzeuge keinen positiven Effekt auf Mensch und Natur hätten. Immer wieder veröffentlichten Wissenschaftler zwar Studien, die Elektroautos diesen Effekt attestieren, davon wollen die Gegner aber nichts wissen.

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Der deutsche Konzern Volkswagen will sie nun offenbar umstimmen – mit der CO2-neutralen Produktion von Autos.

VW: Unterm Strich eine saubere Sache

Der VW ID.3 soll das erste rein elektrische Auto der neuen E-Mobilitätslinie des Konzerns sein. Das Elektroauto liegt bei den Abmessungen auf dem Niveau des Kompaktwagens Golf und soll noch in diesem Jahr in Zwickau vom Band laufen. Die Besonderheit: Der ID.3 kann offenbar über seine gesamte Lebensdauer klimaneutral sein.

Schon bei der Lieferkette will VW 100 Prozent Ökostrom einsetzen, um die Zellen für die Batterien fertigen zu lassen. Die Produktion im Werk Zwickau selbst erfolgt schon heute mit erneuerbaren Energien. Der dritte Schritt liegt in den Händen der Kunden. Um die CO2-Bilanz des Elektroautos neutral zu halten, müssen die konsequent Ökostrom laden. Damit das einfach gelingt, vertreibt VW den über die Konzerntochter Elli selbst.

ID.3: Recycling und unvermeidbare Emissionen

Am Ende der Lebensdauer des Akkus soll er zurück in eine Recycling-Kette kommen. Große Teile der Stromspeicher will VW für Batterien in neuen Fahrzeugen verwenden. Somit bekommen sie ein zweites Leben.

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Doch VW räumt auch ein, dass es bei der Produktion der Fahrzeuge Emissionen gibt, die sich nicht so einfach vermeiden lassen. Um diese zu kompensieren, will der Konzern großzügig in Klimaschutzprojekte investieren.

„Die von Menschen verursachten CO2-Emissionen müssen so schnell wie möglich gesenkt werden. Der Volkswagen Nachhaltigkeitsbeirat hat sich seit seiner Gründung dafür stark gemacht, dass das Unternehmen dem Klimaschutz strategische Priorität einräumt. Volkswagen hat mit seiner E-Offensive und dem ID. die richtigen Weichen gestellt. Jetzt gilt es, diesen Weg konsequent fortzusetzen“, so Georg Kell, Gründungsdirektor UN Global Compact und Sprecher des Nachhaltigkeitsbeirats von Volkswagen.

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