Elektromobilität

VW ID. Roomzz: Fullsize-SUV der neuen Elektro-Familie

von
Thomas Pitscheneder

In China stellte Volkswagen kürzlich den ID. Roomzz vor. Der geizt als Fullsize-SUV der ID.-Reihe weder mit technischen Innovationen, noch mit Platz.

Der ID. Roomzz bei seiner Vorstellung in Shanghai
Auf der Auto Shanghai stellte VW kürzlich den ID. Roomzz vor. Der Fullsize-SUV soll autonomes Fahren der Stufe 4 ermöglichen und viel Platz bieten. Foto: Friso Gentsch/Volkswagen

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie groß der VW ID. Roomzz sein soll
  • Welche Technik er mit an Bord hat
  • Wann der E-SUV auf den Markt kommen soll

Wie groß Volkswagen seine künftiges Angebot an Elektroautos aufziehen möchte, machte der Konzern in den vergangenen Wochen immer wieder deutlich. Dafür entwickelte das Unternehmen einen modularen Baukasten für entsprechende Fahrzeuge: MEB. Auf Basis dessen entstand die neue ID.-Familie.

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audi.de/DAT-Hinweis

Das erste Auto daraus soll der Kompaktwagen ID. sein. Weitere Fahrzeuge gibt es bereits als Konzepte. Bald gesellt sich mit dem ID. Roomzz ein großes SUV dazu.

VW ID. Roomzz: Vollformat statt Mini-SUV

Mit dem Audi e-tron gibt es bereits jetzt ein Fullsize-SUV aus dem VW-Konzern. Das Elektroauto ist seit März auf dem Markt und soll in erster Linie Kunden bedienen, die ein gewisses Maß an Luxus wünschen. Das Stichwort beim e-tron lautet deshalb "Premium". In einer ähnlichen Größenordnung, dafür aber mehr für die breite Masse, soll hingegen der ID. Roomzz sein.

Der Modellname entspricht dabei einer Abstraktion des Begriffs "Räume". Die will der Stromer wohl auch schaffen – in erster Linie für die Passagiere. Die Sitzverteilung soll völlig neue Möglichkeiten für die Konfiguration bieten. So wäre der Roomzz auch für größere Familien interessant.

Viel moderne Technik an Bord

Heutige Elektroautos gelten meist als Vorreiter für Innovationen im Automobilsektor. Der VW ID. Roomzz soll da keine Ausnahme sein. Eine Zusammenarbeit der IQ.Drive-Systeme soll autonome Fahrten ermöglichen. Mit dem "ID. Pilot" sogar in Stufe 4, also auf Wunsch ohne Eingreifen des Fahrers. Der kann sich dann mit einem um 25 Grad drehbaren Sitz Gesprächspartnern im Auto zuwenden.

Ein Blick in den Innenraum des ID. Roomzz
Auch der Innenraum setzt auf klare Linien. Das Lenkrad ist von digitalen Anzeigen umgeben. Das schafft mehr Platz für die Passagiere. Die Sitze bestehen aus nachhaltigem "Appleskin". Foto: Volkswagen

Die passende Lounge-Atmosphäre will Volkswagen mit nachhaltigen Materialien, wie dem aus Apfelresten hergestellten Stoff "Appleskin", im Innenraum und einer farbigen Beleuchtung schaffen. Das Lenkrad ist Teil eines digitalen Cockpits mit Glasüberbau. Weil alle Steuerelemente in das Panel integriert sind, gibt es keine störenden Knöpfe oder Schalter mehr. Die Mittelkonsole entfällt komplett, was mehr Platz für Fahrer und Beifahrer schafft.

Äußerlich transportiert der ID. Roomzz die bekannte Designsprache von VW in die nahe Zukunft. Bekannte Formen treffen somit auf völlig neue Akzente. Der ID. Roomz fügt sich nahtlos in die neue ID.-Familie ein. Das macht auch der zum LED-Lichtstreifen umfunktionierte Grill deutlich. Apropos Licht: Per App lässt sich der Look der Heckleuchten konfigurieren.

Starker Motor und hohe Reichweite

Reichweitenangst soll im ID. Roomzz keine Rolle spielen. Dafür verbaut VW in der Studie einen Akku mit 82 kWh, der bis zu 450 Kilometer im WLTP-Zyklus ermöglicht. Über ein Schnellladesystem mit 150 kW ist die Batterie innerhalb von rund 30 Minuten wieder auf 80 Prozent geladen.

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Gleich zwei Elektromotoren sorgen im ID. Roomzz für Vortrieb – je einer pro Achse. Damit ist der SUV ein Allrad-Fahrzeug mit einer Systemleistung von 225 kW (306 PS). Das soll für einen Sprint vom Stand auf 100 km/h in nur 6,6 Sekunden reichen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei elektronisch abgeregelten 180 km/h – der Reichweite zuliebe.

VW ID. Roomzz: Aktuell in China zu sehen

Aktuell ist der ID: Roomzz auf der Auto Shanghai 2019 in China zu sehen. Die hat vom 18. bis 26. April für das Publikum geöffnet. Der Markstart soll im Jahr 2021 erfolgen – zunächst in China. Eine Variante für europäische Kunden dürfte aber nicht lange auf sich warten lassen.

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