Elektromobilität

VW Golf 8: Kompaktwagen mit fünf Hybridversionen

von
Thomas Pitscheneder

45 Jahre Fortschritt stecken im neuen VW Golf. Das Unternehmen will dies mit neuen Hybridantrieben und einer viel stärkerer Vernetzung deutlich machen.

Der neue Volkswagen GTE in einer Tiefgarage
Der Deckel am Kotflügel verrät es: Hier steht der Plug-in-Hybrid Golf GTE. Mit ihm sind auch rein elektrische Fahrten möglich. Foto: Volkswagen AG

Das erfahren Sie gleich:

  • Welche Elektro-Verbrenner-Varianten es beim Golf 8 gibt
  • Wie vernetzt der neue Golf wirklich ist
  • Was sich im Cockpit beim neuen Modell verändert hat

Große Hoffnungen steckte Volkswagen Mitte der 70er in den Golf. Das neue Modell sollte wieder an alte Erfolge anknüpfen, das Erbe des Käfers weiterführen. So wirklich wusste damals aber niemand, ob er diesen großen Fußstapfen gewachsen war. Heute, 45 Jahre nach dem Marktstart des ersten Modells, ist klar: Der Golf ist eine Erfolgsgeschichte.

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audi.de/DAT-Hinweis

Der Kompaktwagen gehört zu den beliebtesten Fahrzeugen seiner Klasse und ist ein Verkaufsschlager bei VW. Natürlich bleibt das Unternehmen ihm deshalb treu und führt ihn jetzt in die achte Generation. Über die Jahrzehnte hat sich der Golf natürlich verändert – und auch das neue Modell macht vieles anders. Das zeigt beispielsweise die Auswahl der Antriebe.

VW Golf 8: Gleich fünf Hybridantriebe

Als rein elektrische Alternative steht neuerdings der ID.3 im Angebot von Volkswagen bereit. Beim Golf konzentriert sich die Marke deshalb ab sofort auf eine Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor. Als Mild-Hybrid stehen die eTSI zur Verfügung. Die gibt es in drei Leistungsstufen: mit 81 kW (110 PS), 96 kW (130 PS) und 110 kW (150 PS). Extern aufladen lassen sie sich nicht, dafür greifen sie dem Verbrenner mit 48-Volt-Technologie unter die Arme. In der Praxis soll das eine bessere Leistungsentfaltung bei gleichzeitig geringerem Verbrauch bedeuten. Mehr Effizienz ist also das Stichwort.

Wer auch rein elektrisch Golf fahren möchte, greift hingegen zum GTE. Den gibt es in einer effizienteren Variante mit 150 kW (204 PS) und einer sportlicheren Ausführung mit 180 kW (245 PS). Beide haben einen Akku mit 13 kWh an Bord, der bis zu 60 Kilometer lange Fahrten nur mit dem Elektromotor ermöglichen soll. In der Stadt ist der Plug-in-Hybrid auf Wunsch also lokal emissionsfrei unterwegs. Er fällt somit sogar unter staatliche Förderung. Die beträgt bei solchen Fahrzeugen aktuell 3.000 Euro.

Der VW Golf 8 ist voll vernetzt

In einem Auto zählen heute nicht mehr nur Effizienz und Komfort, sondern auch moderne Technik. In der achten Generation ist der Golf deshalb vernetzter denn je. Verantwortlich dafür ist in erster Linie „Car2X“. Das bedeutet, dass das Fahrzeug mit vielen verschiedenen Systemen kommunizieren kann. Er nutzt diese während der Fahrt, um zahlreiche Informationen zu bekommen. Ampelanlagen, andere Fahrzeuge und weitere Car2X-Systeme warnen etwa vor Gefahrenstellen oder Staus. Die Schwarmintelligenz soll also für mehr Sicherheit sorgen und die unter dem Oberbegriff „IQ.DRIVE“ zusammengefassten Fahrerassistenzsysteme befeuern.

Auch mit dem Internet ist der VW Golf verbunden. Dafür nutzt er eine integrierte eSIM. Das Fahrzeug selbst greift damit etwa auf weitere Infos aus dem Netz zu, kann aber auch einen Zugang für die Passagiere bereitstellen. Während sich der Fahrer also auf den Verkehr konzentriert, können Mitfahrer etwa ihre Lieblingsserie bei einem Streaming-Anbieter schauen.

Ein Blick in das Cockpit des VW Golf 8
Der Innenraum zeigt sich aufgeräumt. Statt Tasten und Schalter dominieren große Bildschirme das neue Cockpit im VW Golf. Foto: Volkswagen AG

VW Golf 8: Mehr Bildschirme, weniger Tasten

Das Cockpit räumt VW in der achten Golf-Generation ordentlich auf. In der Top-Ausstattung entfällt ein großer Teil der Tasten an der Mittelkonsole. Stattdessen thront über dieser ein 10 Zoll großes Touchdisplay, über das sich etwa die Klimaanlage und weitere Fahrzeugfunktionen steuern lassen. Direkt vor dem Fahrer sitzt das serienmäßige Digital Cockpit mit ebenfalls 10 Zoll, das die analogen Instrumente ersetzt.

Optional erhältlich ist eine Sprachbedienung, mit der Fahrer nicht mehr die Hand vom Lenkrad nehmen müssen und ein Head-up-Display. Das zeigt wichtige Informationen wie Richtungsanweisungen aus dem Navigationssystem, die aktuelle Geschwindigkeit und aktuelle Tempolimits an.

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VW Golf 8: Preis und Termin

Noch hält sich Volkswagen mit den genauen Preisen für die einzelnen Varianten bedeckt. Auszugehen ist aber wohl von rund 20.000 Euro für die Basis. In den Startlöchern steht der neue Golf aber bereits. VW plant, die ersten Kundenfahrzeuge noch im Dezember 2019 auszuliefern.

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