Technik

Volvo: Kameras sollen bald Fahrer überwachen

von
Thomas Pitscheneder

Kameras gibt es am Auto heutzutage viele, doch Volvo will die Geräte bald auch ins Fahrzeug bringen – zur Überwachung des Fahrers.

Blick in den Innenraum eines überwachten Volvos
Kameras sollen künftig den Fahrer am Steuer eines Volvos überwachen. Laut Hersteller dient das ausschließlich der Sicherheit von Passagieren. Foto: Volvo

Das erfahren Sie gleich:

  • Wozu es in Autos heute schon viele Kameras gibt
  • Was die Linsen in der Fahrgastzelle bewirken sollen
  • Warum Fahrer davor wohl keine Angst haben müssen

Kameras außerhalb von Autos sind bei modernen Fahrzeugen heute normal. Sie dienen etwa zur besseren Übersicht beim Einparken, sind für autonome Fahrfunktionen notwendig, erkennen Verkehrsschilder oder nehmen Unfälle für die Versicherung auf. Für letzteres lassen sich sogar Aufnahmegeräte nachrüsten – in Form von Dashcams.

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Das schwedische Unternehmen Volvo will bald auch Kameras in den Innenraum bringen. Die sollen gezielt den Fahrer überwachen.

Volvo: Kameras für mehr Sicherheit

Die Marke ist bekannt für ihre Bemühungen zur Verbesserung der Sicherheit in und um Fahrzeuge. Dem verschrieben sich die Schweden bereits bei ihrer Gründung im Jahr 1927. Seitdem hat das Unternehmen viele innovative Systeme ins Auto gebracht.

Dazu sollen bald auch Kameras für die Fahrgastzelle des Autos gehören. Gezielt auf den Fahrer gerichtet, überwachen sie jede Bewegung. Damit will Volvo Ablenkungen verhindern. Nimmt der Fahrer etwa das Smartphone in die Hand, schlägt das System Alarm.

Gleichzeitig achtet die Technik auf ungewöhnliches Fahrverhalten, etwa bei Trunkenheit oder Müdigkeit. Droht der Fahrer infolgedessen von der Spur abzukommen, greifen die Assistenzsysteme ein. Im schlimmsten Fall kann die Technik sogar einen Notstopp einleiten und Hilfe rufen.

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System soll keine "Auto-Stasi" sein

Beim Thema Überwachung schrillen bei vielen Menschen direkt die Alarmglocken. Sie fühlen sich in ihrer Privatsphäre verletzt und fürchten, dass ein solches System missbraucht werden könnte. Gegenüber dem Auto-Magazin Jalopnik gibt Volvo allerdings Entwarnung.

So plane das Unternehmen nicht, die Aufnahmen an offizielle Stellen weiterzugeben. "Wir sprechen hier über eine Verbesserung des Verhaltens im Sinne der Sicherheit der Fahrer, nicht über einen erweiterten Arm des Gesetzes", so ein Sprecher der Marke.

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