Technik

Vernetzte Smart-Home-Geräte: Das Zuhause wird noch smarter

von Carola Franzke

Vernetzte Smart-Home-Geräte: Das Zuhause wird noch smarter
Küche, Fenster, Licht: Immer mehr Menschen setzen auf Smart-Home-Geräte. Das Internet of Things ist weltweit im Zuhause vieler angekommen. Foto: Unsplash/Jason Briscoe

Das erfahren Sie gleich:

  • Die Zukunft bedeutet die Vernetzung aller smarten Geräte im Haus
  • Ein neues Smart-Home-Gerät kommt nun auch von Facebook
  • Das Internet of Things fängt zurzeit mit einem Intranet of Things an

Sie reden mit dem Kühlschrank oder anderen Smart-Home-Geräten? Was noch vor Kurzem Kopfschütteln hervorgerufen hätte, ist heute ganz normal.

Smart-Home-Geräte erleichtern vieles

Noch vor wenigen Jahren war es eine Utopie, heute kann im Prinzip jeder mit überschaubarem Aufwand sein Haus vernetzen, es per App oder Sprache steuern – und somit zum Smart Home machen. Per Sprachbefehl das Licht ein- oder ausschalten, die Musik leiser machen, per Freisprechfunktion telefonieren: eine große Erleichterung für Senioren oder Menschen mit Handicap und einfach sehr bequem für alle anderen. Es geht weiter mit der Steuerung von Heizung und Jalousien oder der Sicherheitsüberwachung per Bewegungssensoren und WLAN-Kameras.

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Vernetzung im Haus

Um das möglich zu machen, muss man die geeigneten Geräte anschaffen, die sich ins Smart-Home-Netz einbinden lassen. Das Angebot ist riesig, die Systeme von Amazon, Google und Apple konkurrieren miteinander. Die Unternehmen verfolgen dabei unterschiedliche Strategien.

Das Ziel von Amazon ist es, den Alexa Voice Service (AVS) in möglichst vielen Geräten zu integrieren – auch von Drittanbietern.

Während Apple sich noch gewohnt zugeknöpft gibt, sind Google und Amazon bemüht, ihre Assistenten mit möglichst vielen Geräten verknüpfen zu können. Das erklärte Ziel von Amazon lautet denn auch, den Alexa Voice Service (AVS) in möglichst vielen Geräten zu integrieren – auch von Drittanbietern.

Totale Vernetzung: Smart Home weitergedacht

Die Möglichkeiten der Vernetzung schreiten also voran, und die Vision lautet: Jedes internetfähige Gerät kommuniziert mit den anderen im Haushalt. Priya Abani, Leiterin des AVS-Projektes bei Amazon, sagt dazu: „Wir stellen uns eine Welt vor, in der Alexa überall ist“. So lässt sich irgendwann über den Kühlschrank das Licht im Wohnzimmer steuern – oder vielleicht sogar per Turnschuh? Denn auch Wearables, Autos, Schmuck und Waschmaschinen können online gehen. Ziel aktueller Entwicklungen ist es, dass alle Smart-Home-Geräte irgendwann untereinander direkt kommunizieren können, ohne dass der Mensch jedes Gerät separat ansteuern muss.

Internet of Things statt Intranet of Things

Zurzeit ist der Konsument dabei noch darauf angewiesen, sich für ein bestimmtes System zu entscheiden, denn die drei großen Player bewegen sich jeweils in ihrem Kosmos. Das könnte sich aber ändern: Ikea will das Thema Smart Home für wirklich alle zugänglich machen. Die schwedische Möbelkette verkauft smarte Licht-Lösungen, die sich per Software-Update mit jedem der intelligenten Systeme verbinden lassen. Und auch Facebook macht einen Schritt in Richtung Smart Home: Das Video-Chat-Gerät namens „Portal“ soll den direkten Kontakt mit dem Facebook-Freundeskreis erleichtern.

Solche neuen Impulse können der Diskussion um das smarte Haus nur guttun und sorgen hoffentlich für mehr Austausch zwischen den Anbietern, damit wir wirklich im Internet und nicht nur im Intranet of Things leben können.

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