Elektromobilität

Urbane E-Bikes im Moped-Look – ein Hauch Retro auf den Straßen

von Jennifer Hollack

Endlich haben sich ein paar coole Dudes den Markt der E-Bikes vorgenommen – das zeigen fünf urbane Retro-Räder im schicken aber kostspieligen Moped-Look.

Ein bärtiger Mann auf einem Unimoke.
Nicht nur für Hipster: Das Unimoke ist ein E-Bike im Moped-Look. Foto: Urban Drivestyle Unimoke

Das erfahren Sie gleich:

  • Warum E-Bikes nicht nur etwas für Oma und Opa sind
  • Was die fünf E-Bikes im Moped-Look auf dem Kasten haben
  • Weshalb Sie für die wirklich coolen elektrischen Fahrräder tief in die Tasche greifen müssen

Wer glaubt, dass elektronische Fahrräder ausschließlich etwas für die schwachen Beinchen von Oma und Opa sind, der irrt sich gewaltig – die Elektromobilität auf zwei Rädern ist sogar richtig schick unterwegs.

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Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe richtig cooler und urbaner E-Bikes, die einen ganz besonderen Lifestyle versprechen – den auch jeder sehen kann. Weltweit gibt es bereits einige Anbieter, wir haben Ihnen aber eine Auswahl von Pedelecs zusammengestellt, die Sie innerhalb von Deutschland kaufen und fahren dürfen.

Unimoke – Retro-E-Bike made in Berlin

Angefangen als Crowdfunding-Projekt, haben die Jungs von Drivestyle aus Berlin ein Retro-E-Bike geschaffen, welches ein perfekter Allrounder ist. Egal, ob City, Wald, Schnee oder Sand – das Unimoke fühlt sich dank der dicken Reifen auf jedem Untergrund zu Hause.

Die maximale Reichweite des Akkus beträgt 40 bis 45 Kilometer und dabei fährt das Moke die in Deutschland zugelassenen 25 Kilometer in der Stunde. In der einfachsten Ausführung bekommt der Käufer des urbanen Elektro-Mopeds einen langen Sattel, auf dem theoretisch sogar zwei Personen Platz finden. Der Hochlast-Seitenständer sichert das E-Bike ohne Probleme ab, wenn Sie einmal schnell einkaufen gehen müssen.

In der Standart-Variante kostet das Unimoke 2490 Euro (Stand: Juli 2018).

Greaser Longbike – E-Bike im Vintage-Look

Das Greaser Longbike erinnert am meisten an Fahrrad. Der Lenker, der Sattel und die Schutzbleche haben an sich wenig mit einem elektrischen Moped zu tun. In Kombination mit der Länge des Rahmens und des großen Frontscheinwerfers kreiert dieses australische Pedelec eine ganz neue Kategorie der Elektromobilität. Laut Firmenhomepage paaren sich in diesem elektrischen Fahrrad Designelemente der Motorräder der 20er Jahre mit modernster Technik.

So wird dieses E-Bike dank breiter Reifen und dem großen Scheinwerfer ein richtiger Lifestylecruiser. Innerhalb von vier Stunden lädt sich der Lithium-Ionen-Akku vollständig auf. Die Batterie hält in dem Fall für 60 bis 70 Kilometer und fährt die in Deutschland zugelassenen 25 Kilometer in der Stunde.

Das Zweirad ist in neun verschiedenen Farbvarianten erhältlich und kostet jeweils 2599,00 Euro (Stand: Juli 2018).

The Ruffian – männlichster Elektro-Cruiser

Wie der Name schon verrät, ist der Ruffian das wohl robusteste E-Bike im Moped-Look. Der Aluminium-Rahmen ist pulverbeschichtet und erinnert in seiner Form an die Motorräder der 50er und 60er Jahre. Die als Blitze geformten Lenker unterstreichen hierbei das dynamische Design dieses komplett in Deutschland handgefertigten elektronischen Fahrrads. Die Geschichte des Ruffian beginnt bereits im Jahr 2012, somit ist das aus Regensburg stammende E-Bike das Älteste in unserer Auswahl.

Design und Qualität lässt sich CEO Pero Desnica aber auch einiges kosten – den Ruffian gibt es in der Grundausstattung ab 5499,00 Euro (Stand: Juli 2018).

Italjet – E-Bike in italienischer Feinstarbeit

Italiener sind bekannt für ihre Detailverliebtheit mit einem Faible für Leder. Der Italjet vereint genau das: Der Rahmen dieses schicken E-Bikes im Retro-Look ist aus pulverbeschichtetem Aluminium und über das Moped verteilt finden sich feinste Leder-Applikationen wieder. So bestehen die Batterie-Halterung, die Display-Fassung und die Fahrrad-Griffe aus handgefertigtem italienischen Leder. Innerhalb von fünf Stunden lässt sich die Batterie relativ schnell aufladen. Bei der vom Gesetz vorgeschriebenen Geschwindigkeit von 25 Kilometern in der Stunde kommt der Italjet zwischen 40 und 60 Kilometer weit – je nach Gewicht des Fahrers.

Kostenpunkt: 4300,00 Euro (Stand: Juli 2018).

Super 73 – das Original im Moped-Look

2016 von Studenten und einem Professor in Kalifornien gegründet, schafft dieses coole E-Bike im Moped-Look 2018 endlich seinen Weg über den großen Teich zu uns. Ausgestattet mit einem Lithium-Ionen-Akku läuft das Super 73 locker 60 bis 70 Kilometer weit und das mit einer Geschwindigkeit von 25 km/h.

Updates

Bleiben Sie zum Thema Elektromobilität immer informiert.

In der Standard-Version ist das elektrische Fahrrad ausgestattet mit einem komfortablen Motorradsitz, Gepäckträger, Frontscheinwerfern und Bremslicht. Für den Halt sorgt ein robuster Hauptständer. Die herausnehmbare Batterie ermöglicht einfaches Aufladen innerhalb von drei bis vier Stunden und die dicken Offroad-Reifen garantieren optimale Traktion auf unseren Straßen.

Das Super 73 wird in Deutschland vom Elektromobilitäts-Pionier Florian Walberg aus Hamburg vertrieben und kostet in der einfachsten Version 1999,00 Euro (Stand: Juli 2018).

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