Elektromobilität

Unser Freizeittipp: Microadventures mit dem Elektroroller

von Michaela Gerganoff

Auszeit muss nicht immer Urlaub heißen: Manchmal helfen schon kleine Fluchten aus dem Stadtalltag. Eine aio-Autorin verrät ihre drei Microadventures.

Blick auf die hölzernen Fahrstuhltüren im Alten Elbtunnel in Hamburg
Ein Stück Geschichte: Der Alte Elbtunnel in Hamburg wurde 1911 eröffnet. Foto: Shutterstock / Hohensee Photogra

Das erfahren Sie gleich:

  • Was Microadventures sind und warum sie so wichtig sind
  • Warum diese kleinen Abenteuer gut mit dem Elektroroller erlebt werden können
  • Welche drei Freizeittipps die aio-Autorin empfiehlt

Machen Sie ein Microadventure!

Vor der Haustür lockt das Abenteuer – man muss sich nur drauf einlassen! Selbst im Alltag gibt es viele Möglichkeiten für kleine Auszeiten – die sogenannten Microadventures. Nach Definition des britischen Abenteurers Alastair Humphreys sind das Unternehmungen, die „kurz, einfach, lokal und günstig und trotzdem aufregend, lustig, herausfordern und bereichernd sind.“

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Dieses Konzept mit der Elektromobilität zu verbinden, erscheint besonders reizvoll – denn die lautlose Form der Fortbewegung und die gute Beschleunigung von Elektrofahrzeugen passt gut in die Freizeit. Unsere Autorin, begeisterte Besitzerin eines Elektrorollers, hat drei Freizeittipps für Microadventures ausprobiert – in drei verschiedenen Städten.

Microadventure 1: Am Wochenende durch den alten Elbtunnel in Hamburg

Für Hamburger und Besucher gleichermaßen spannend: Der historische Tunnel mit alten Kacheln und Reliefs verbindet die Landungsbrücken mit dem Hafen in Steinwerder. Während werktags Autos durch die einspurige Röhre röllen – die zweite wird derzeit saniert – dürfen am Wochenende und Feiertagen nur Fußgänger und Radfahrer durch. Eigentlich. Denn für dieses Microadventure eignet sich auch der Elektroroller.

Also rein in den Aufzug und ab nach unten. Die anderen Gäste sind beim Anblick meines Rollers erst mal empört, denn das Schild auf Augenhöhe untersagt den Einlass von Verbrennungsmotoren. Elektroroller dürfen aber über die 426 Meter lange Strecke surren.

Bei mir bleibt aber ein komisches Gefühl im dumpfen, kalten Untergrund, es kommt mir ein bisschen verboten vor, obwohl das natürlich nicht stimmt. Ein Beamter der Port Authority überwacht das Treiben und kommt mit erhobener Hand entgegen. Wäre das unter mir ein Roller mit Verbrennungsmotor, hätte ich jetzt eine saftige Strafe zahlen müssen, erfahre ich.

Wieder oben und im Tageslicht angekommen, wähle ich für den Rückweg die beeindruckende Tour durch die Industrielandschaft im Hafen: Die zwölf Kilometer lange Strecke über Veddeler Damm, Kleiner Grasbrook, Am Moldauhafen, Freihafenbrücke und Hafencity stellt fast ein eigenes Abenteuer dar.

  • Strecke: Landungsbrücken – Steinwerder – Hafencity
  • Zeit: 45 Minuten
  • Länge: ca. 12 Kilometer

Microadventure 2: An der Isar entlang zur Waldwirtschaft Großhesselohe bei München

Ein Radtour-Klassiker bei München ist der 300 Kilometer lange Isar-Radweg, der sich von der Quelle im Karwendel über München bis zur Mündung bei Deggendorf entlang schlängelt. Der Weg ist landschaftlich sehr reizvoll, aber zu meinem Bedauern für Elektroroller untersagt.

Doch auch die Erkundung von der Straße aus lohnt sich, denn es liegen einige hübsche Ausblicke auf der Route. Die 10 Kilometer lange Teilstrecke aus der Münchner City Richtung „Wawi“, wie der urige Biergarten an der Schlucht oberhalb der Isar genannt wird, kombiniert Natur und Gastronomie – ein sehr angenehmer Freizeittipp.

Vom Startpunkt am Deutschen Museum führt die Route am Flaucher entlang nach Süden, über die Schäftlarnstraße vorbei am Tierpark Hellabrunn, hier geht’s weiter an der Zentrallänstraße mit Blick auf den Isarkanal links.

Neben dem Isar-Seitenkanal geht’s beim Gasthof Hinterbrühl auf die Conwentzstraße, die den Hinterbrühler See entlangführt. Achtung: Danach nicht den Abzweig nach rechts in den kleinen Carusoweg verpassen, der führt wieder zurück zur Großhesseloher Straße. Zur Waldwirtschaft oberhalb der Isar sind es dann nur noch wenige Kilometer. Hier gibt es neben Live-Musik und leckerem Essen auch die Gelegenheit, den Akku zu laden.

  • Strecke: Deutsches Museum – Waldwirtschaft Großhesselohe
  • Zeit: 35 Minuten
  • Länge: ca. 10 Kilometer

Microadventure 3: Picknicken am Kuhhornstrand an der Havel in Berlin

Sobald es warm wird in der Hauptstadt, geht es raus ins Grüne – am schönsten ist ein Plätzchen mit Blick aufs Wasser, wie am Kuhhorn-Badestrand an der Havel im Grunewald. Auf dem Gepäckträger ein Korb voller Picknick-Utensilien, so geht der kleine Giro am Tiergarten los.

Erstmal muss der Stadtverkehr auf der Straße des 17. Juni bewältigt werden, immer geradeaus, bis zur Teufelsseestraße. Erster Stopp: Teufelsberg. Von dem 120 Meter hohen Trümmerberg habe ich einen großartigen Blick über den Grunewald und die sich angrenzenden Stadtgebiete. Dank Elektroantrieb kann ich die Steigung auch ohne Anstrengung hinter mich bringen.

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Blick vom Grunewaldturm auf die Havel in Berlin
Hauptstadt-Wasser: Blick vom Grunewaldturm auf die Havel. Foto: picture alliance

Weiter geht zur Havelchausse, die kurvenreich und idyllisch an die Havel führt, acht Kilometer vom Aussichtspunkt. Dann ist der Strand erreicht. Für eine süße Erfrischung sorgt hier ein Eisverkäufer-Boot, das ist der Knaller! In einer Strandbude gibt es auch Strom für den Akku, falls nötig.

  • Strecke: Tiergarten – Teufelsberg – Kuhhorn-Badestelle
  • Zeit: 60 Minuten
  • Länge: 17 km

Michaela Gerganoff nimmt ihren Roller in Empfang.
aio-Autorin Michaela Gerganoff nimmt ihren E-Roller in Empfang. Foto: Michaela Gerganoff

Fazit: Kleine Ausflüge sind oft die besten Freizeittipps

Mallorca ist nur einmal im Jahr. Deshalb ist es wichtig, nicht nur im Urlaub Auszeiten zu haben und neues zu erleben, sondern auch in der restlichen Zeit. Microadventures sind dazu die ideale Gelegenheit. Wenn Ihnen dazu noch der Elektroroller fehlt, dann interessiert Sie vielleicht unsere Übersicht.

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