Elektromobilität

Tesla und Daimler: Gemeinsame Sache bei E-Transportern?

von
Thomas Pitscheneder

Tesla und Daimler könnten wieder gemeinsame Sache machen. Zumindest stecken die Unternehmen in entsprechenden Gesprächen.

Der vollelektrische Sprinter von Mercedes-Benz
Daimler arbeitet an einer vollelektrischen Variante des Transporters Sprinter. An dem hat offenbar auch Tesla großes Interesse Foto: Daimler AG

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie Elon Musk Kontakt zu Daimler aufnahm
  • Wie die Gespräche aktuell laufen
  • Warum Daimler und Tesla bereits in der Vergangenheit zusammenarbeiteten

Bei den Firmen von Elon Musk beginnt viele mit einem einfachen Tweet. So entstand etwa die Idee hinter der Boring Company, aber auch neue Konzepte für Fahrzeuge brachte Musk so bereits auf den Weg. Im jüngsten Fall hat ein Post aus dem November 2018 für ein kleines Beben gesorgt.

Elon Musk twitterte, dass er gerne mit Daimler an einem E-Sprinter arbeiten wolle. Der Konzern antwortete zunächst mit einem kühlen "Danke für die Blumen. Und ja, es ist ein großartiger Van". Doch offenbar blieb es nicht dabei.

Daimler und Tesla: Gespräche über E-Sprinter

Dieter Zetsche sagte kürzlich, dass es tatsächlich Gespräche über eine Kooperation mit Tesla gebe. Gleichzeitig merkte der Daimler-Chef jedoch an, dass das Ergebnis noch völlig offen sei. Seitens Tesla habe sich wohl Jerome Guillen mit Daimler in Verbindung gesetzt.

Den kennt das Unternehmen sehr gut, denn Guillen war von September 2007 bis November 2010 Director of Business Innovation bei Daimler. Unter seiner Leitung startete etwa der Carsharing-Dienst car2go. Wer beim deutschen Automobilkonzern die Gespräche leitete ist hingegen unbekannt.

Daimler und Tesla sind sich nicht fremd

Eine Zusammenarbeit zwischen Daimler und Tesla gab es bereits. So lieferte Tesla die Technik für die elektrische B-Klasse. Daimler hielt zeitweise sogar 9 Prozent der kalifornischen Firma – verkaufte seine Anteile aber wieder.

Der Gedanke von Musk, die elektrifizierten Sprinter als Service-Vans bei Tesla zu nutzen, hat jetzt offenbar wieder die Gedanken an eine Kooperation entfacht. Tesla sei für eine Eigenentwicklung zu sehr mit dem Model Y beschäftigt.

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