Elektromobilität

Tesla: Schnelllader ab sofort wieder günstiger

von
Thomas Pitscheneder

Vor wenigen Tagen stellte Tesla sein System zur Abrechnung von Ladevorgängen an Superchargern um. Jetzt korrigiert das Unternehmen die Preise.

Mehrere Fahrzeuge von Tesla an einem Supercharger-Standort
Wer einen Tesla kauft, lädt bevorzugt an einem Supercharger. Die Abrechnung stellte das Unternehmen kürzlich um. Ab sofort gibt es außerdem neue Preise. Foto: Tesla

Das erfahren Sie gleich:

  • Was eine Aufladung bisher kostete
  • Wie hoch die Kosten ab sofort sind
  • Warum das Aufladen in Deutschland weiterhin verwirrend bleibt

Das US-Unternehmen Tesla bietet seinen Kunden nicht nur Elektroautos an, sondern auch die passende Ladeinfrastruktur. Die firmeneigenen Supercharger stehen dabei exklusiv Fahrern eines Fahrzeugs der Marke zur Verfügung. Die freuen sich über oft freie Ladepunkte und eine Spitzenleistung von bald 250 kW.

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Weil Tesla sein Abrechnungsmodell umstellt, können Nutzer in Deutschland ab sofort sogar noch günstiger laden.

Tesla: Kilowattstunden statt Minuten

Bisher rechnete das Unternehmen Ladevorgänge an den Superchargern pro Minute ab. Dabei lag der Tarif bei 40 Cent pro Minute mit 60 kW und mehr. Wer langsamer frische Energie zapfte, zahlte hingegen 20 Cent pro Minute. Seit Anfang Mai bezahlen Kunden pro geladener Kilowattstunde (kWh).

Die kostete im Schnitt zunächst 24 Cent pro kWh. Wenig später hob das Unternehmen den Preis auf 40 Cent an. Mittlerweile nahm Tesla erneut Veränderungen vor – und korrigierte deutlich nach unten. Im deutschen Durchschnitt liegen die Kosten für eine kWh am Schnelllader nun bei 33 Cent. Das entspricht einer Senkung von 17,5 Prozent, ist jedoch noch immer 37,5 Prozent teurer als der ursprüngliche Preis.

Weiterhin variieren die Preise jedoch auch innerhalb des Landes. Tesla behält sich vor, die Kosten pro Kilowattstunde nach Region anzupassen.

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Anbieter steigen immer öfter um

Tesla begründet den Umstieg in der Abrechnung seiner Ladetarife mit einer Vereinheitlichung in Zentraleuropa. Auch andere Anbieter stellten jedoch in den vergangenen Wochen und Monaten ihr System um. So rechnet etwa EnBW seit März in kWh statt Minuten ab. Ähnlich machte es auch Maingau Energie Anfang des Jahres.

Es gibt allerdings auch noch viele Anbieter, die pro Minute abrechnen. Manche vermischen die beiden Systeme sogar, was für Kunden besonders verwirrend ist. Ein einheitliches Vorgehen fehlt in Deutschland also auch weiterhin.

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