Technik

Tesla: Neuer Dog Mode schützt Hunde vor Hitzetod

von
Thomas Pitscheneder

In den heißen Sommermonaten sterben leider immer wieder Hunde in schlecht belüfteten Autos. Tesla hat dagegen einen neuen Modus programmiert.

Ein Hund alleine im Auto
Im Sommer gleichen Autos für Hunde einer Todesfalle. Mit einem neuen Modus will Tesla den Hunden zumutbare Temperaturen und frische Luft zu bieten. Foto: Getty Images/Paulo Amorim

Das erfahren Sie gleich:

  • Welche pfiffigen Ideen das Team von Tesla hat
  • Wie der neue Dog Mode Hunde retten soll
  • Wie sich Passanten beim Bemerken von eingesperrten Tieren verhalten sollten

Das Team von Tesla lässt sich immer wieder kuriose Extras für die Elektroautos der Marke einfallen. Das Model X tanzte etwa im "Celebration Mode" mit seinen faltbaren Flügeltüren. Im Model S machte ein mehrmaliges Tippen auf den Charger die Lade-LEDs zu einem Regenbogen.

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Neben solchen Spielereien hat Tesla aber immer wieder auch sehr nützliche Ideen. So soll ein neuer Dog Mode etwa eingeschlossene Vierbeiner mit frischer Luft versorgen.

Tesla: Dog Mode für hitzegeplagte Tiere

Wer seinen Hund im Sommer alleine im Auto lässt, spielt mit dem Leben des Vierbeiners. Wie Untersuchungen zeigen, heizt sich der Innenraum innerhalb weniger Minuten stark auf. Bei 30 Grad Außentemperatur muss der Hund nach 30 Minuten bereits 46 Grad ertragen. Tesla will dem mit dem "Dog Mode" entgegenwirken.

Dabei kühlt das Auto für die Dauer der Abwesenheit den Innenraum auf eine angenehme Temperatur herunter. Gleichzeitig zeigt das Display im Auto eine Meldung an, dass der Dog Mode aktiv ist. Das soll besorgten Passanten als Information dienen. Kommt es dennoch zu einem Anstieg der Temperatur, schlägt die App von Tesla Alarm. Die Hundehalter können dann schnell zum Auto eilen.

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Dog Mode: Wachsamkeit ist dennoch gefragt

Auch wenn der Dog Mode eine gute Idee ist, schließt er die Gefahren für die Vierbeiner nicht vollständig aus. Sollten Passanten bemerken, dass der Modus nicht richtig funktioniert und sich Hunde panisch verhalten, ist ein Eingreifen gefragt.

Bei akuter Lebensgefahr des Tieres kann dabei sogar das Einschlagen der Scheibe rechtlich erlaubt sein. In jedem Fall sollten Passanten aber die Polizei rufen. Das Tier kann dann vor Ort im Schatten mit Wasser versorgt werden, bis der Tierarzt eintrifft. Weitere Informationen zum richtigen Verhalten gibt es bei der Tierschutzorganisation PETA.

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