Elektromobilität

Tesla Model Y: Produktion des SUV ab Ende 2020

von
Michael Penquitt

Viel ist noch nicht bekannt über den neuen Crossover-SUV von Tesla. Ein Brief an die Investoren gibt Aufschluss darüber, was wir erwarten können.

Teslas erste Gigafactory in Nevada.
Teslas erste Gigafactory in Nevada. Dort stellt das Unternehmen etwa bald das Model Y her – das 2020 auf den Markt kommen soll. Foto: Tesla

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie sich das Model Y von Teslas anderem SUV Model X unterscheiden soll
  • Welche Erwartungen Elon Musk an das neue Auto hat
  • Welches Modell außerdem kommenden Sommer vorgestellt werden könnte

Über Teslas neuen Crossover-SUV kursieren bereits seit langer Zeit Gerüchte. Erstmalig hat CEO Elon Musk das Tesla Model Y im Oktober 2015 per Tweet erwähnt. Seitdem hat sich bei dem kalifornischen Unternehmen viel getan. Das Model 3 wird bereits seit 2017 in den USA ausgeliefert und steht in Europa kurz vor seinem Markteintritt.

Mit dem Tesla Semi ist auch ein elektrisch betriebener Sattelzug geplant, der ab 2020 über die Straßen Nordamerikas fahren soll. Nur in Bezug auf das Model Y fielen die Informationen bislang spärlich aus.

Tesla Model Y: Ein SUV der Mittelklasse

Doch jetzt werden die Pläne langsam konkreter: Tesla hat in einem Brief an die Investoren angekündigt, die Massenproduktion des Model Y ab Ende 2020 hochzufahren. Das berichtet das Technologie-Portal TechCrunch.

Noch sind keine technischen Daten, Preise oder sonstige Details bekannt. Ähnlich wie die Mittelklasse-Limousine Model 3, die eine günstigere Alternative zum Model S ist, soll das Model Y die Kunden ansprechen, denen das Model X zu teuer ist.

Große Erwartungen an das neue Modell

Gleichzeitig soll es auf derselben Plattform basieren, die bereits für die Fertigung des Model 3 genutzt wird und in rund 75 Prozent der Komponenten dem Model 3 gleichen. Anders als das Model 3 soll das Model Y aber in der Gigafactory in Nevada zusammengesetzt werden. Dort werden bereits die Einzelteile hergestellt, sodass die Transportkosten zum Werk in Kalifornien entfallen.

Dadurch könnten die voraussichtlichen Gesamtkosten deutlich gesenkt werden, was hoffentlich auch den Kaufpreis drücken wird. Musk setzt große Hoffnungen in das neue Modell, dessen Prototyp im März vorgestellt werden könnte. Er rechne mit höheren Verkaufszahlen als beim Model 3, das im vergangenen Jahr in den USA auf Platz 1 der meistverkauften Elektroautos stand.

Zugleich gab Musk einen unerwarteten Ausblick auf ein weiteres neues Auto: Schon diesen Sommer könne Tesla bereit sein, einen neuen Pickup Truck vorzustellen.

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