Elektromobilität

Tesla: Auslieferung des Model 3 ohne Autopilot

von
Thomas Pitscheneder

Trotz einigen Schwierigkeiten treffen die ersten Model 3 bei ihren europäischen Käufern ein – doch eine Funktion bleibt zunächst deaktiviert.

Das neue Tesla Model 3
Das Tesla Model 3 ist in Europa angekommen. Doch Käufer können eine Funktion noch nicht nutzen. Schuld daran ist eine fehlende Freigabe der EU. Foto: Tesla

Das erfahren Sie gleich:

  • Was der Tesla Autopilot kostet
  • Warum er in Europa zunächst nicht funktioniert
  • Welche Probleme die Auslieferung der Elektroautos in Europa macht

Lange hat es gedauert, bald soll das Model 3 von Tesla endlich bei den Händlern stehen. Mit dem neuen Elektroauto will die Marke aus den USA nun auch Käufer anlocken, denen das Model S und Model X zu teuer ist. Der Kaufpreis liegt bei mindestens 55.400 Euro. Damit ist das Model 3 förderfähig.

Doch wer den beliebten Autopilot dazubuchen möchte, muss 5200 Euro Aufpreis bezahlen – obwohl sich das System nicht nutzen lässt.

Tesla Model 3: Kein Autopilot in der EU

Als teilautonomes System braucht es für den Betrieb eine Genehmigung der Europäischen Union. Die hat Tesla allerdings noch nicht erhalten. Der Autopilot im Model 3 ist also bisher noch verboten. Dem Unternehmen bleibt also nur eine Wahl: Das System bleibt bei den ausgelieferten Autos deaktiviert, wie die Los Angeles Times berichtet.

Bleibt das so, dürften die Käufer davon nicht begeistert sein. Beim Bestellvorgang auf der Seite des Unternehmens gibt es keinen Hinweis zur Rechtslage rund um den Autopilot. Die Kunden kaufen also eine Funktion, die sie nicht nutzen können.

Noch ist nicht klar, wann und ob die Typgenehmigung für den Autopilot im Model 3 erfolgt. Der LA Times sagte ein Sprecher jedoch, man wolle das System noch in dieser Woche aktivieren.

Tesla Model 3: Probleme bei Auslieferung

Die ersten Fahrzeuge der neuen Baureihe trafen kürzlich in Belgien ein. Doch die Auslieferung macht offenbar Probleme. Einige Käufer berichten von plötzlichen Veränderungen beim Auslieferungstermin, nicht gelieferten Fahrzeugen und Schwierigkeiten beim Kontakt mit dem Kundensupport.

Elon Musk äußerte sich auch bereits zu den Problemen. Vergangenen Mittwoch schrieb er bei Twitter: "Entschuldigung, viele unerwartete Herausforderungen mit Autos, die erstmals durch Zeebrugge laufen. Die Autos laufen ab morgen in großem Volumen aus".

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