Elektromobilität

Tesla Model 3: Ab sofort immer mit Autopilot

von
Thomas Pitscheneder

Bisher konnten Kunden beim Tesla Model 3 für einen Aufpreis den Autopiloten dazubestellen. Ab sofort ist er fest ans Auto gekoppelt – was die Preise erhöht.

Das Tesla Model 3 in Weiß
Das Tesla Model 3 ist ab sofort nicht mehr ohne das Assistenzsystem Autopilot erhältlich. Damit verändern sich auch die Preise der Varianten. Foto: Tesla

Das erfahren Sie gleich:

  • Was der Autopilot bisher als Zusatzoption kostete
  • Wie viel ein Model 3 ab sofort mit Autopilot kostet
  • Warum Tesla das System fest an das Auto koppelt

Nach einer langen Zeit mit zahlreichen Problemen begann Tesla Anfang des Jahres mit der Auslieferung des Elektroautos Model 3. Den Startschuss machten die vorbestellten Long-Range-Varianten. Das günstigere Einstiegsmodell mit Hinterradantrieb und kleinerer Batterie ist mittlerweile ebenfalls bestellbar – zu Preisen ab 44.500 Euro

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Ursprünglich sollte der Einstieg noch günstiger liegen. Tesla schraubte allerdings kürzlich an den Preisen.

Tesla Model 3: Autopilot sorgt für Mehrkosten

Käufer des Stromers konnten sich bei der Konfiguration bisher aktiv für oder gegen den Autopiloten entscheiden. Die Option schlug mit 3000 US-Dollar zu Buche. Ein Model 3 Standard Plus kostete damit 40.500 US-Dollar – statt 37.500 ohne teilautonome Funktionen. Wer das System also nicht zwingend brauchte, konnte zusätzlich Geld sparen.

Das ist ab sofort nicht mehr möglich, wie das Unternehmen in seinem Blog mitteilt. Künftig verkauft Tesla das Model 3 nur noch zusammen mit dem Autopiloten. Gleichzeitig schraubt die Marke aber auch am Preis. Statt die vollen 40.500 US-Dollar, müssen Kunden beim Model 3 Standard Plus mit Autopilot 39.500 US-Dollar bezahlen. Hierzulande sind es, wie oben bereits erwähnt, 44.500 Euro.

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Sicherheitsaspekt als Begründung für den Schritt

Natürlich wirft diese Umstellung die Frage auf, warum Tesla das System fest an die Fahrzeuge koppelt. Dafür gibt es wohl gleich mehrere Erklärungen. Im Blog spricht Tesla von Daten, die eine viel geringere Wahrscheinlichkeit von Unfällen mit aktiviertem Autopiloten zeigen. Außerdem erhöhe das System den Fahrkomfort. Ein weiterer Grund dürfte sein, dass die Hardware ohnehin immer an Bord ist, es sich bei der Option also nur um eine Freischaltung der Software handelt.

Über ein Update soll später auch komplett autonomes Fahren möglich sein. Das ist auch der Grund, weshalb Kunden beim ab sofort in den USA möglichen Leasing keine Kaufoption am Ende des Vertrags ziehen können. Die Rückläufer will Tesla nämlich im Rahmen eines geplanten Ride-Hailing-Netzwerks einsetzen.

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