Elektromobilität

Tesla: Autobauer muss zahlreiche Mitarbeiter entlassen

von
Thomas Pitscheneder

Im vergangenen Jahr kämpfte Tesla bereits mit Produktionsproblemen. Jetzt muss das Unternehmen Teile der Belegschaft entlassen – mit Blick auf die Zukunft.

Tesla-Chef Elon Musk bei einem Gespräch
Sicher keine schöne Aufgabe für Firmenchef Elon Musk: Er muss einige Mitarbeiter entlassen, damit Tesla auch in Zukunft rentabel bleibt. Auch das Model 3 soll dazu beitragen. Foto: picture alliance / dpa

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie Tesla die Entlassung der Mitarbeiter verkündete
  • Was die Gründe für den Stellenabbau sind
  • Warum das Model 3 ein Erfolg werden muss

In den vergangenen Tagen häuften sich die Nachrichten zum US-Unternehmen Tesla. Zunächst verkündete Firmenchef Elon Musk das Aus für die 75 kWh starken Batterien in den Elektroautos Model S und Model X. Wenig später folgte die Nachricht, dass Tesla das Bonusprogramm für Empfehlungen einstampft.

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Eine interne Mail sorgte am heutigen Freitag für enttäuschte Gesichter in der Belegschaft. In der mittlerweile auf dem Blog der Firma bereitgestellten Nachricht kündigt das Unternehmen an, sieben Prozent der Vollzeit-Mitarbeiter zu entlassen.

Tesla: Darum kommt es zu den Entlassungen

Die Erklärung für diesen Schritt liefert Tesla direkt mit. Demnach sind die Kürzungen notwendig, um die Produktion des neuen Elektroautos Model 3 günstiger zu gestalten. Trotz eines Basispreises von 35.000 US-Dollar muss die Firma schließlich rentabel bleiben. Bisher scheint Tesla das nicht zu gelingen, denn die günstigste Variante des Autos ist aktuell für 44.000 US-Dollar erhältlich.

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Das Model 3 ist überlebenswichtig für das Unternehmen. In den USA kommt es ab dem 1. Juli 2019 zu einer Verringerung der Steuervorteile für Elektroautos auf 1875 US-Dollar. Ab dem 31. Dezember 2019 will die Regierung unter Trump den Bonus sogar vollständig abschaffen. Für die Käufer bedeutet das höhere Kosten. Diese versucht Musk mit dem Model 3 zu kompensieren.

Tesla: Reaktion auf ein schwieriges Jahr

Für Tesla sei 2018 das "herausforderndste Jahr" der Firmengeschichte gewesen. Bei der Produktion des Stromers Model 3 kam es über Monate zu großen Problemen. Von den geplanten 5000 Modellen pro Woche war die Fertigung deshalb lange Zeit weit entfernt. Mittlerweile scheinen die Probleme gelöst zu sein, der Schaden bleibt Tesla aber trotzdem.

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