Gesundheit

Smartbrush: Jetzt wird sogar das Zähneputzen smart

von Sabrina Lieb

Ödes Zähneputzen soll schon bald der Vergangenheit angehören. Eine neue elektrische Zahnbürste namens Smartbrush verspricht in Sekunden saubere Zähne.

Nahaufnahme auf das Gesicht einer lächelnden Frau mit weißen Zähnen
Weißraum: Die smarte elektrische Zahnbürste Smartbrush soll die Zeit fürs Zähneputzen auf drei Sekunden verkürzen. Foto: Unsplash/ Lesly Juarez

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie irrsinnig viel Zeit wir mit dem Zähneputzen verbringen
  • Warum eine neue elektrische Zahnbürste nur drei Sekunden zum Zähneputzen braucht
  • Weshalb die Smartbrush alle Zähne gleichzeitig putzen kann

Zähneputzen kostet 33 Stunden pro Jahr

Zähneputzen gehört vermutlich zum langweiligsten Part des Tages. Zwei Mal täglich oder mehr greifen wir für rund drei Minuten zur Zahnbürste. Auf ein Jahr gerechnet sind das mehr als 33 Stunden, die wir mit dem Putzen unserer Zähne verbringen.

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Wichtig für die Gesundheit, aber auch wertvolle Zeit, die jeder Mensch auch anders nutzen könnte, dachten sich wohl die Gründer von Unico. Mit ihrer elektrischen Zahnbürste Smartbrush soll Zähneputzen in Zukunft nur noch wenige Sekunden dauern. Drei Sekunden, um genau zu sein.

Die Smartbrush liefert Zahnpasta gleich mit

Zähneputzen in nur drei Sekunden - wie das funktioniert? Die Revolution liegt in der Form: Im Gegensatz zur handelsüblichen Zahnbürste, die mit ihrem Bürstenkopf erst jeden einzelnen Zahn von allen Seiten reinigen muss, nimmt sich die smarte Zahnbürste gleich alle Zähne auf einmal vor.

Jede einzelne Bürste wird dabei mit Hilfe eines Systems von Mikropumpen mit Zahnpasta versorgt. Über eine Smartphone-App für Android und iOS kann der Nutzer verschiedene Einstellungen vornehmen und beispielsweise die Putzzeit anpassen oder die Geschwindigkeit der Bürsten regeln.

Aufbewahrt und aufgeladen wird die smarte Zahnbürste per Induktion per Docking-Station, in der das Mundstück mittels UV-Strahlung gereinigt wird.

Die elektrische Zahnbürste der Zukunft

Vom Kind bis zum Hünen – um die verschiedenen Gebissgrößen der Nutzer abzudecken, ist die Smartbrush in vier verschiedenen Größen erhältlich. Dabei wirkt die elektrische Zahnbürste der Zukunft auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig: Sie erinnert an ein Gebiss oder eine Zahnspange mit einem kleinen schwarzen Kasten davor, der beim Zähneputzen vor dem Mund hängt.

Das U-förmige Mund-Stück besteht dabei aus antibakteriellem Silikon, an dessen Innenseiten zahlreiche kleine Bürsten sitzen. Sie reinigen die Zähne im Ober- und Unterkiefer von allen Seiten gleichzeitig. Die Energie für die smarte Zahnbürste kommt aus der „Power Unit“: In dem rechteckigen schwarzen Kasten versteckt sich ein kleiner Ultraschallmotor, der von einem Lithium-Ionen-Akku angetrieben wird.

Die kleinen Bürsten reinigen die Zähne im Ober- und Unterkiefer von allen Seiten gleichzeitig.

In diese Powereinheit wird ebenfalls Zahnpasta eingefüllt, von wo aus sie über die Bürsten direkt auf die Zähne aufgetragen wird. Die Zahnpaste soll dabei gleichzeitig auch als Mundspülung funktionieren. Sie wird in einem kleinen Fläschchen zum Auffüllen des Mundstücks mitgeliefert, das für etwa 100 Putzvorgänge reichen soll.

Ob die Nutzer auch andere handelsübliche Zahncremes dort abfüllen können, ist noch unklar. Lange warten brauchen Fans des schnellen Zähneputzens jedoch nicht mehr: Die Smartbrush soll in wenigen Wochen auf den Markt kommen und wird umgerechnet 119 Euro kosten. Early Birds können das Basic Set der Zahnbürste allerdings jetzt schon für 99 Euro vorbestellen.

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