Technik

Skoda Kamiq: Kompakter SUV fährt mit Erdgas

von
Thomas Pitscheneder

Skoda stellt auf dem Autosalon Genf den Kompakten SUV Kamiq vor. Der kommt auch mit einem umweltfreundlicheren Erdgas-Motor.

Der Skoda Kamiq vor einer Stadt
Der Skoda Kamiq feiert auf dem Autosalon Genf seine Premiere. Bereits im Vorfeld bestätigt das Unternehmen, dass es auch eine Variante mit Erdgas-Motor gibt. Foto: Skoda

Das erfahren Sie gleich:

  • Was der Erdgas-Motor im Skoda Kamiq leistet
  • Wie klein der kompakte SUV wirklich ist
  • Warum dennoch viel Technik im Kamiq steckt

Hoher Einstieg, viel Übersicht und Platz: Sports Utility Vehicles (SUV) liegen voll im Trend. Nahezu jeder Hersteller dieser Welt hat deshalb mindestens ein Modell zu bieten. Bei Skoda gibt es den Karoq und den großen Kodiaq. Künftig bekommen die noch einen kleineren Bruder: den Kamiq.

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Skoda Kamiq: Sauberer Dreizylinder für die Stadt

Wie das Unternehmen mitteilt, kommt der SUV mit einem 1.0 G-TEC. Der Dreizylinder leistet 66 kW (90 PS) und tankt komprimiertes Erdgas. An der Zapfsäule ist das mit der Abkürzung CNG gekennzeichnet. Der Vorteil: Durch eine sauberere Verbrennung stößt der Kamiq somit weniger CO2 und Stickoxide aus als vergleichbare Benziner und Diesel.

Das 7-Gang-DSG aus dem Benziner gibt es bei der Erdgas-Variante allerdings nicht. Stattdessen kommt ein manuelles Getriebe mit sechs Gängen zum Einsatz. Das optionale Fahrwerk Sport Chassis Control gibt es aber auch beim CNG-Kamiq. Das liegt 10 Millimeter tiefer als die Basis-Version und bietet die Wahl zwischen den vier Fahrmodi Normal, Sport, Eco und Individual.

Wendig dürfte der Skoda Kamiq auch durch seine Abmessungen sein. In der Länge misst er rund 4,2 Meter, bei einem Radstand von 2,6 Metern. Enge Parkhäuser sind bei einer Breite von 1,8 Metern und einer Höhe von 1.5 Metern kein Problem. Das Kofferraumvolumen gibt Skoda mit 400 Litern an – bei umgeklappter Rückbank sogar mit 1395 Litern.

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Skoda Kamiq: Viel smarte Technik an Bord

Laut Hersteller steckt im Kamiq viel Technik aus höheren Fahrzeugklassen. Serienmäßig an Bord sind ein Frontradar und ein Spurhalteassistent. Während ersteres in Städten etwa vor Auffahrunfällen schützt, hilft letzterer bei langen Fahrten auf der Autobahn. Ein optionaler Abstandsassistent kann diese zusätzlich vereinfachen.

Im Blickfeld des Fahrers zeigt ein 10,25 Zoll großes Display alle wichtigen Fahrinformationen des Autos an. Das vollvernetzte Infotainment im Kamiq erfolgt über das optionale Touchdisplay in 9,2 Zoll, das oberhalb der Mittelkonsole "schwebt". Preise für den Kamiq nennt Skoda bisher nicht.

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