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Sixt share: Eigenes Carsharing ist gestartet

von
Thomas Pitscheneder

Nach der Trennung von BMW will Sixt keineswegs Trübsal blasen. Vielmehr will der Autovermieter mit einem eigenen Carsharing-Dienst angreifen.

Ein Mietauto von Sixt vor einer Station des Unternehmens
Autos von Sixt lassen sich künftig nicht mehr nur über eine der 2.200 Stationen anmieten, sondern über Sixt share auch direkt am Straßenrand – per App. Foto: Maiwolf für Sixt

Das erfahren Sie gleich:

  • Warum das Unternehmen für Sixt share keine Flotte aufbauen muss
  • Wie flexibel der Dienst sein soll
  • Welche Produkte Sixt noch in seiner neuen App bündelt

In Großstädten ist Carsharing bereits sehr beliebt. Um einen möglichst großen Teil dieses Marktes für sich zu behaupten, haben sich Daimler und BMW kürzlich zusammengeschlossen. Das Unternehmen aus München trennte sich dafür von seinem langjährigen Partner Sixt, mit dem man gemeinsam den Dienst DriveNow aufgebaut hatte.

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Statt diesen Schritt einfach hinzunehmen, hat der Autovermieter kurzerhand selbst einen Carsharing-Dienst aufgebaut: Sixt share.

Sixt share: Die Flotte existiert bereits

Anders als die Konkurrenz, muss Sixt zum Start des Dienstes nicht erst eine Flotte aufbauen – der Autovermieter hat sie bereits. Die bestehenden Mietfahrzeuge will das Unternehmen einfach mit entsprechender Technik ausrüsten. Damit stehen die Autos für die klassische Vermietung über eine Sixt-Station und gleichzeitig für das Carsharing im Freefloating-System zur Verfügung. Der Startschuss fällt in Berlin, später sollen weitere Städte folgen.

"Durch die kontinuierliche Vernetzung unserer Fahrzeuge werden wir die Grenzen zwischen Autovermietung und Carsharing sprengen. Mit Sixt share starten wir nicht einfach noch eine Carsharing-Marke, sondern definieren durch die Verschmelzung von Autovermietung und Carsharing eine neue Produktkategorie", so Strategievorstand Alexander Sixt.

Für die Kunden bedeutet das, dass sie Autos für wenige Minuten, aber auch für bis zu 27 Tage am Stück mieten können. Dabei sorgt ein von Sixt entwickeltes System dafür, dass sie immer im günstigsten Tarif fahren. Die Abrechnung wechselt automatisch vom Minuten- in den Tagestarif, sobald dieser günstiger ist.

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Sixt vereint seine Dienste in einer App

Im Zentrum des neuen Dienstes soll die neue Sixt-App stehen. Über sie lassen sich die Carsharing-Fahrzeuge anmieten. Auch die klassische Autovermietung soll über das Programm für das Smartphone erfolgen – unter dem Punkt "Sixt rent".

Wer nicht selbst fahren möchte, kann sich hingegen über den ebenfalls integrierten Dienst "Sixt ride" einen Fahrdienst rufen. Das klappt bereits in 250 Großstädten in Europa und den USA auf Abruf sowie in 500 Städten weltweit im Voraus.

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