Elektromobilität

Seat Minimó: Mischung aus Elektroauto und Motorrad

von
Thomas Pitscheneder

Seat bringt eine Mobilitätslösung mit zum MWC 2019. Der Minimó ist ein kleines Elektroauto, das sich für Privatpersonen und Carsharing-Anbieter eignen soll.

Das Konzeptfahrzeug Seat Minimó im Stadtverkehr
Der Seat Minimó soll das perfekte Auto für die Stadt sein. Trotz eines Elektromotor plant der Hersteller ein System, bei dem die Nutzer keine langen Ladezeiten in Kauf nehmen müssen. Foto: Seat

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie klein der Seat Minimó ist
  • Warum das Elektroauto keine langen Ladezeiten benötigt
  • Welche Vorteile das Fahrzeug für Carsharing-Dienste bietet

Der Mobile World Congress (MWC) 2019 in Barcelona ist die wohl bedeutendste Messe für Smartphones. Zahlreiche Hersteller zeigen Neuheiten und Innovationen, dazu gehören etwa auch die faltbaren Handys Samsung Galaxy Fold und Huawei Mate X. Doch weil die Digitalisierung auch im Auto eine immer wichtigere Rolle spielt, sind Fahrzeuge nicht weit.

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audi.de/DAT-Hinweis

Seat nutzt die Technikmesse darum für die Vorstellung eines Elektroautos, das auf den urbanen Verkehr zugeschnitten ist: den Seat Minimó.

Seat Minimó: Konzept eines Micro-Elektroautos

Die Anforderungen an Autos in großen Städten sind einfach: Das Fahrzeug muss klein sein, um in enge Parklücken zu passen, es muss wendig sein, um schnell durch den Verkehr zu kommen und sollte dabei auch noch einen sparsamen Antrieb bieten. All das will Seat im Konzeptfahrzeug Minimó verbinden.

Viel kleiner als ein herkömmliches Auto soll der Minimó sein. Den Vergleich zieht die Marke über die Fläche. Ein normales Stadtauto soll rund 7,2 Quadratmeter einnehmen, der Seat nur 3,1. Diese verkleinerte Grundfläche bedeutet eine einfachere Parkplatzsuche. Dennoch sollen in dem Micro-Stromer bis zu zwei Personen Platz finden.

Trotz der eher einem Motorrad entsprechenden Abmessungen, will Seat den Komfort eines Autos bieten. Der Minimó steht auf vier Rädern, die Passagiere sitzen ähnlich hoch wie in einem SUV. Fahrer und Beifahrer sind durch die vollkommen geschlossene Kabine vor Wind und Wetter geschützt. Damit die Türen beim engen Parken nicht gegen andere Fahrzeuge knallen, gehen sie wie Scheren auf – also im "Lambo-Style".

Austauschbare Batterie ideal für Carsharing

Seat stellt sich den Minimó sowohl als Privatfahrzeug, als auch als Carsharing-Auto vor. Beide Anwendungsgebiete könnten von einer Besonderheit profitieren, denn die Akkus des Elektroautos lassen sich ganz einfach austauschen. Statt auf eine volle Ladung zu warten, könnten Nutzer also einfach eine vollgeladene Batterie einlegen.

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Die soll dann bis zu 100 Kilometer Reichweite ermöglichen. Für private Nutzer bedeutet das eine höhere Praktikabilität, Flottenbetreiber sparen Zeit und Betriebskosten. Weil zudem viel smarte Technik an Bord ist, soll der Seat Minimó sogar für autonomes Fahren der Stufe 4 gerüstet sein. Im Carsharing könnte das Auto so etwa dem Mieter entgegenfahren.

„Das Design des Minimó macht deutlich, was wir unter urbaner Mobilität verstehen: Effizienz, Hochwertigkeit und Kosteneinsparung in Kombination mit einem dynamischen Design. Unser Minimó beweist, dass Fahrvergnügen und Stil keine Ausschlusskriterien für Elektroantrieb und Carsharing sind. Mehr als je zuvor ist das Design von entscheidender Bedeutung“, so Alejandro Mesonero-Romanos, Chefdesigner bei Seat.

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