Gesundheit

Schwimmen, Laufen, Radeln: Die fittesten Städte der Welt

von Stefan Adrian

Wer auch im Urlaub Sport machen will, ist in diesen sechs Metropolen gut aufgehoben. Wir küren die sechs fittesten Städte der Welt – von Kopenhagen bis Melbourne.

Schwimmen, Laufen, Radeln: Die fittesten Städte der Welt
Volle Kraft voraus: Schwimmen gehört zu den beliebtesten Sportarten der Deutschen. Es muss ja nicht gleich – wie hier im Bild – ein Ironman sein. Foto: Shutterstock/mimohe

Das erfahren Sie gleich:

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Sport im Fitnessstudio oder lieber zuhause?

Laut einer Studie des Consulting-Unternehmens Deloitte aus dem Jahr 2016 betreiben zwei Drittel der deutschen Bevölkerung pro Woche zwei bis fünf Stunden Sport, über ein Viertel nimmt sich sogar fünf bis zehn Stunden Zeit, um den Körper ins Schwitzen zu bringen.

Die beliebtesten Aktivitäten der Deutschen sind Fitness, Radfahren, Schwimmen und Laufen.

Die beliebtesten Aktivitäten sind Fitness, Radfahren, Schwimmen und Laufen. Darüber hinaus zeigte eine Studie im Auftrag der Europäischen Kommission 2015, dass 40 Prozent der Europäer Sport statt im Fitnessstudio am liebsten unter freiem Himmel oder zu Hause machen, während gerade bei jüngeren Sportarten wie Stadtparcours oder Wettbewerbe in sozialen Netzwerken starke Popularität erfahren. Verbindet man das mit der Tatsache, dass Städtereisen immer attraktiver werden, ist es nur logisch, dass viele Urlauber sich auch in ihren "faulen" Tagen sportlich betätigen wollen. Wir haben einige Städte herausgesucht, in denen Fitness, Kultur und Urlaub am besten zusammenfinden.

Kopenhagen

Kopenhagen hat eine grüne Welle - aber nicht für Autofahrer, sondern für Radfahrer. Die Bewohner der dänischen Hauptstadt können sich auf eigens angelegten Schnellstraße für Radfahrer fortbewegen und müssen dabei nicht mal anhalten, wenn sie ihren Müll entsorgen wollen: Die Abfalleimer sind in einer Schräglage konzipiert, dass man sein Tempo kaum verlangsamen muss. Als Vorzeigestadt einer modernen Verkehrsstruktur ist Kopenhagen ein Paradies aller Zweirad-Enthusiasten.

Fahrradspur in Kopenhagen
Eine Stadt macht blau: Kopenhagen hat seine Infrastruktur für das Fahrrad optimiert. Foto: Shutterstock / badahos

Vancouver

Die drittgrößte Stadt Kanadas belegt im Ranking der lebenswertesten Städte der Welt regelmäßig einen Platz unter den besten Drei. Das Sportangebot der knapp 650.000 Einwohner zählenden Metropole, die umgeben von Bergen und Wäldern am Pazifischen Ozean liegt, ist daran maßgeblich beteiligt: Ausgiebige Lauf- und Radstrecken treffen auf Surfstrände im Sommer und Pisten mit Downtown-Blick im Winter. Gerade auch für Mountainbiker ist zu Fuße des Whistler Mountains ein Paradies. Zusätzlicher Bonus: Das ebenfalls fortschrittliche Portland ist nicht weit weg.

Ostende

Es müssen nicht immer die fernen Strände sein: Ostende an der belgischen Nordseeküste hat elf bewachte Strände und den Spuikom, einen 94 Hektar großen, künstlichen See für Segler und Windsurfer. Darüber hinaus bietet das beliebte Städtchen eine Vielzahl von Wegen für Wanderer, Radfahrer und Jogger. Von den ca. 70.000 Einwohner sind knapp 30.000 Mitglieder in einem Sportverein. Nicht von ungefähr ist die belgische Küstenstadt ein Kandidat für den Titel European City of Sport 2017 der "Federation for the Association of the European Capitals and Cities of Sport".

Berlin

Party- und Kulturstadt, ja. Aber die Weite von Berlin hat nicht nur zur Folge, dass man sehr viel Zeit in den U-Bahnen verbringen muss, sondern auch, dass viele Parks angelegt wurden. Touristen, die zum ersten Mal die deutsche Hauptstadt besuchen, sind vor allem verwundert über die vielen Grünflächen und Bäume, die sie vorfinden. So muss man auch in jedem Bezirk nicht lange nach Laufwegen suchen: Parks wie der Humboldthain in Mitte, der Schillerpark im Wedding, der Volkspark Friedrichshain oder öffentlich zugängliche Tartanbahnen machen Berlin schon lange nicht nur zur Party-, sondern auch zur Runners-City.

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Um keine Hauptstadt-Parteilichkeit unterstellt zu bekommen: In der bayrischen Metropole, die bei der Initiative "Deutschland bewegt sich" der Barmer aktuell Platz 2 als bewegungsfreundlichste Stadt – hinter Karlsruhe – belegt hat, werden nicht nur Bierkrüge gestemmt. Nicht von ungefähr haben Vahid Imani und Jörg Lehmeier hier ihr Start-up Fitrate ins Leben gerufen, eine Flatrate, durch die man Fitness- oder Yogastudios besuchen kann, ohne diesen als Mitglied beitreten zu müssen. Und mit dem Eisbachkanal gibt es immer noch die tollste stehende Welle Europas!

Melbourne

Die australische Metropole wurde beim Ultimate Sports City Award der Sport Business Group in den Jahren 2006, 2008 sowie 2010 mit dem ersten Platz ausgezeichnet - und 2016 mit dem erstmals vergebenen Anniversary Award geehrt, praktisch eine Art Preis für das Sport-Lebenswerk. Neben zentral gelegener Infrastruktur für Sporttreibende zeichnet sich Melbourne auch durch seine Sport-Events aus, wie etwa die Australian Open im Tennis und den Melbourne Cup, ein überaus populäres Pferderennen, für das in Australien Jahr für Jahr alle Räder still stehen.

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