Elektromobilität

Video zum Formel-E-Saisonstart 2018/19: Falke gegen Rennwagen

von
Marten Zabel

Vergangene Woche ging die Saison 2018/19 der Formel E los – zum Auftakt gab es ein Video, in dem Felipe Massa im Rennwagen gegen einen Wanderfalken antritt.

Formel-E-Bolide von Urgestein Venturi.
Bereits in der vergangenen Saison war Urgestein Venturi bei der Formel E dabei. Foto: picture alliance / ATP

Das erfahren Sie gleich:

  • Welches spektakuläre Video die Formel-E-Saison 2018/19 einleitete
  • Wie ein Rennen Rennwagen gegen Wanderfalke ausgeht
  • Wie sich Felipe Massa gegen den Vogel – und gegen die anderen Formel-E-Boliden schlug

Zur Formel E hat die Elektro-Rennserie einen Werbefilm produziert, der zum Austragungsort des ersten Rennens der Saison 2018/2019 in Saudi Arabien passt. Ein Wanderfalke, das schnellste Tier der Welt und Statussymbol in dem Königreich, tritt darin gegen den aktuellen Boliden der Serie an. Ziel für den Vogel: Ein Stück Fleisch vom Heck eines Fahrenden Rennwagens zu schnappen. Am Steuer: Felipe Massa.

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Formel E 2019: Felipe Massa gegen einen Greifvogel

Ein Drag-Rennen, wie es die Natur nie erwartet hätte – das verspricht der Werbefilm zum Saison-Auftakt des Elektromobilitäts-Highlights. Tatsächlich lassen die Werbemacher darin zwei sehr unterschiedliche Kontrahenten aufeinander los:

  • Ein aktueller Formel-E-Bolide mit Felipe Massa am Steuer, der es in 2,8 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde bringt. Er schafft eine Spitzengeschwindigkeit von 280 Kilometern pro Stunde – am Boden der Wüste.
  • Gejagt wird er vom Wanderfalken. Der ist nicht nur ein gut trainierter Jäger. Mit einem Spitzentempo von 300 Kilometern pro Stunde kann er zumindest auf dem Papier mit dem Rennwagen mithalten.

Tatsächlich folgt der Falke dem Rennwagen, an dessen Rückseite ein Stück Beute hängt und im Fahrtwind flattert. Zumindest ein Stück des Weges. Dann kann er das Tempo allerdings nicht halten und fällt zurück. Das Video mag gestellt sein, die Physik unterstreicht die Sache aber durchaus. Für seine Spitzengeschwindigkeit muss der Wanderfalke nämlich aus dem Sturzflug kommen. Auf gerader Strecke schafft er seine 300 Kilometer pro Stunde nicht.

Rennfahrer Felipe Massa.
Formel-E-Rennfahrer Felipe Massa fährt für das Team Venturi. Foto: picture alliance / NurPhoto

Der leisere Rennwagen kann mit Formel 1 mithalten

Was das Video allerdings trotz aller Vorbehalte gegenüber einem Werbefilm eindrücklich zeigt, ist der Unterschied zwischen der klassischen Formel 1 und der Formel E. An einen lärmenden Rennwagen mit Verbrennungsmotor und einer Abgaswolke dahinter wäre ein Falke vermutlich niemals so nahe herangeflogen, um seine Beute zu greifen.

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Auch wenn das Video mit den beiden "Stars" wohl komplett gestellt ist, bleibt dieser Fakt bestehen. Die Formel E schafft mit High Tech inzwischen ähnliche Geschwindigkeit wie die Formel 1, produziert dabei aber deutlich weniger Lärm und Abgase. Nostalgiker mögen das vermissen, die Umwelt garantiert nicht.

Auf dem beworbenen Auftaktrennen in Diriyya hat übrigens der Portugiese Antonio Felix da Costa vom Team BMW Andretti den Sieg eingefahren. Der Co-Star des Werbevideos, Felipe Massa aus Brasilien vom Team Venturi, wurde 17. und verpasste damit die Punkteränge. Der Falke hat am Rennen nicht teilgenommen. Denn das ist schließlich nur für den offiziellen Formel-E-Boliden erlaubt.

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