Leben

Ruhiger Roadtrip: Geotab inspiriert mit einsamen USA-Routen

von Carola Franzke

Roadtrips abseits der Autobahnen: Reisen für Individualisten. Geotab – ein Unternehmen, das GPS Tracker vertreibt – empfiehlt besonders ruhige Straßen.

Eine einsame Straße in den USA, links und rechts stehen Bäume.
Eine einsame Straße in den USA: Wer im Urlaub die Abgeschiedenheit sucht, der kann sich bei Geotab inspirieren lassen. Foto: Unsplash/Teddy Kelley

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie Sie auf einer Webseite Anregungen für einen ruhigen Roadtrip durch die USA finden
  • Wie sich die Entschleunigungs-Bewegung auf schöne Reise-Routen anwenden lässt
  • Warum eine solche Reise in einsame Gegenden gut geplant sein sollte

USA-Roadtrip abseits des Mainstream

Das amerikanische Unternehmen Geotab betreibt eine Webseite, die „America's Quietest Routes“ empfiehlt. Die Webseite enthält keineswegs einen Routenplaner oder Reiseführer, auch sind die Tipps eher knapp gehalten. Die Detailplanung muss man selber machen, findet hier aber Anregungen dazu, eine USA-Reise völlig abseits des Mainstream zu planen – und so das ruhige Leben in Amerika zu erkunden.

Die aufgelisteten Streckenvorschläge sind die am wenigsten befahrenen Straßen des jeweiligen Bundesstaates. Spannend daran: Geotab ist ein Anbieter von GPS Trackern und einem Flottenmanagement-System. So verfügt das Unternehmen natürlich über qualifizierte Daten, wie sich der Straßenverkehr verteilt. Auf einer interaktiven Karte lassen sich die Routen bestaunen.

Geotab-Karte der ruhigsten Straßen der USA.
Geotab-Karte: Hier liegen die ruhigsten Straßen in den USA. Foto: Geotab

Ruhiges Reisen und schöne Routen

Das System nutzt „Big Data“ von Geotab, um wenig frequentierte Strecken herauszufiltern. Auf den ersten Blick ist das ein Ansatz, der voll im SLOW-Trend liegt. Denn da geht es schon lange nicht mehr nur um Essen. Der SLOW-Trend hat längst das Reisen erfasst: S-L-O-W steht für Sustainable (nachhaltig), Local (regional), Organic (Bio), Whole (unverarbeitet/vollwertig).

Es bedeutet darüber hinaus eine grundsätzliche Achtsamkeit sich und der Welt gegenüber. Man darf das „slow“ – „langsam“ – daher auch durchaus wörtlich nehmen, denn der Trend ist die Gegenbewegung zu all dem Stress und Zeitdruck, den die moderne Arbeitswelt mit sich bringt. Das zeigt sich auch in Trends wie der mehrstündigen Übertragung von Zugfahrten im norwegischen Fernsehen.

In Bezug auf Reisen bedeutet das unter anderem:

  • Nicht unbedingt per Flugzeug reisen
  • Eher Öko-Hotels zu buchen
  • Auf viel Gepäck zu verzichten – mehr Gewicht in Flugzeug oder Auto bedeutet schließlich höhere Kohlendioxidemissionen

Eine etwas andere Reise planen

Nicht nur die Geotab-Seite, auch unzählige andere Quellen wie thrillist.com, travelmag.com oder spezielle Öko-Reiseführer helfen inzwischen dabei, eine ruhige, schöne Route für die nächste USA-Reise zu planen. Ob Wellness und Yoga in Maine, oder Wandern und Radfahren in Wisconsin, es gibt inzwischen viele Regionen in den USA, die sich auf nachhaltiges Reisen eingestellt haben.

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Wer sich für seinen Roadtrip jedoch von Geotab inspirieren lässt, sollte sich vielleicht vorher einmal die Frage stellen, ob man wirklich dorthin will, wo offenbar sonst kaum jemand sein möchte. Gerade, wer „SLOW“ unterwegs ist – möglicherweise mit dem Elektroauto – könnte besonders auf solchen einsamen Strecken ungeahnte Probleme bekommen: Wenn es nämlich keine oder wenige Ladestationen entlang der Route gibt.

Wie sich die Reichweite von Elektroautos auch auf Reisen optimal nutzen lässt, das verrät der Reichweiten-Weltmeister Michael Willberg exklusiv bei aio.

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