Elektromobilität

Porsche Taycan: US-Kunden reißen sich um den Stromer

von
Thomas Pitscheneder

Porsche verkündet gute Nachrichten aus den USA, denn dort ist der Taycan schon jetzt sehr beliebt. Ein kommendes Modell könnte es schwerer haben.

Der Porsche Taycan an einer Ladestation
Bisher zeigte Porsche vom Taycan nur eine Konzeptstudie, doch schon jetzt ist das Interesse am Auto sehr groß – auch in den USA. Foto: Porsche

Das erfahren Sie gleich:

  • Warum die USA ein nicht zu unterschätzender Markt für E-Autos sind
  • Wie groß das Interesse der Amis am Porsche Taycan ist
  • Welches Modell in den USA weniger gut ankommen könnte

Als größter Markt für die Elektromobilität gilt China. Doch auch in Europa sind Elektroautos sehr beliebt, wie Norwegen zeigt. Dort entschieden sich im März 58,4 Prozent der Neuwagenkäufer für einen Stromer. Schwer zu glauben: Trotz der für einen Verkehrswandel dekonstruktiven Politik von Donald Trump, stehen auch die US-Amerikaner auf die Fahrzeuge.

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Das bekommt nicht nur die Firma Tesla zu spüren, sondern auch deutsche Hersteller – wie Porsche.

Porsche verzeichnet großes Interesse

Wie Klaus Zellmer, Chef des USA-Zweigs von Porsche, kürzlich bei der New York Auto Show mitteilte, könne sich die Marke vor Aufträgen kaum retten. “Die Nachfrage ist enorm”, sagte er. So enorm, dass bereits alle Modelle des ersten Produktionsjahres restlos ausverkauft sind.

Erstaunlich dabei ist jedoch die Verteilung der Kaufinteressenten. Etwa die Hälfte komme laut Zellmer aus dem Bundesstaat Kalifornien. Der gilt ohnehin als nationaler Vorreiter für die Elektromobilität. Dazu trägt wohl auch das Silicon Valley und die dort ansässige Firma Tesla bei. Weltweit verzeichnet Porsche bereits über 20.000 ernsthafte Interessenten für den Taycan.

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Andere Modelle könnten weniger gut zünden

Der Taycan bleibt bei Porsche nicht das einzige Fahrzeug mit elektrischem Antrieb. Folgen soll der Mission E Cross Tourismo sowie eine E-Variante vom SUV Macan. Für letzteren rechnet Zellmer aber mit weniger Interesse auf dem US-Markt.

Deshalb plant das Unternehmen, eine Alternative anzubieten: “Wir behalten uns offen, den Macan mit Verbrennungsmotor im Modellprogramm zu behalten und mit einer zeitlichen Überlappung zu arbeiten.”

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