Elektromobilität

Pininfarina Battista: Elektro-Geschoss mit 1900 PS

von
Thomas Pitscheneder

Das italienische Designstudio baut mit dem Pininfarina Battista ein eigenes E-Hypercar. Oft dürfte das auf der Straße aber nicht zu sehen sein.

Der Pininfarina Battista in seiner finalen Form
Der Pininfarina Battista soll die Spitze der E-Hypercars erklimmen. Oft baut die Firma das Elektroauto allerdings wohl nicht. Foto: obs/Automobili Pininfarina

Das erfahren Sie gleich:

  • Welche Hochleistungs-Elektroautos es bereits gibt
  • Warum der Pininfarina Battista der leistungsstärkste Stromer ist
  • Weshalb das Unternehmen kein Newcomer ist

Bei der Verkehrswende hin zur Elektromobilität fürchten viele Autofahrer, dass Emotionen und Kreativität bei den Fahrzeugen auf der Strecke bleiben. Tatsächlich eröffnen elektrische Antriebe ganz neue Möglichkeiten. Das zeigten bereits Plug-in-Hybride wie der McLaren P1 und der Porsche 918 sowie Elektro-Supersportler wie der Rimac Concept_One.

Der neue Audi e-tron

Jetzt Ihren elektrischen SUV zusammenstellen

Konfiguration starten

audi.de/DAT-Hinweis

Letzterer steht auch in Verbindung mit einem kommenden Hypersportler, der alle bisher dagewesenen Stromer in den Schatten stellen könnte.

Pininfarina Battista: Höchstbelastung für die Reifen

Der Pininfarina Battista hat nicht einen, nicht zwei und nicht drei, sondern gleich vier Elektromotoren verbaut – jeweils einen pro Rad. Im System kommt das Fahrzeug somit auf unglaubliche 1900 PS. Noch höher liegt die Zahl für das maximale Drehmoment: 2300 Newtonmeter.

Um das auch auf die Straße bringen zu können, entwickelte Pirelli für das E-Hypercar spezielle Reifen. Damit sind auf dem Papier absurde Werte möglich. Vom Stand auf 100 km/h soll der Pininfarina Battista in weniger als zwei Sekunden beschleunigen. Der Sprint auf 300 km/h soll in nur 12 Sekunden erledigt sein. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 350 km/h.

Die Batterie für das Geschoss kommt von Rimac und hat eine Kapazität von 120 kWh. Reichen soll das laut Hersteller für eine Reichweite von 450 Kilometer – natürlich nur, wenn die Fahrer den Fuß vom Gas nehmen. Viele Menschen kommen allerdings nicht in den Genuss des Elektroautos. Pininfarina will nur 150 Exemplare bauen. Die Produktion beginnt im kommenden Jahr. Der E-Hypersportler soll über 2 Millionen Euro kosten. Wer den Wagen live sehen will, sollte vom 23. bis 25. Mai auf dem Greentech Festival in Berlin vorbeischauen. Dort feiert der Pininfarina Battista seine Deutschland-Premiere.

Elektromobilität

Updates abonnieren und Dossier "E-Mobility" gratis erhalten.

Pininfarina: Ein großer Name in der Branche

Ein gänzlich unbekanntes Unternehmen ist Pininfarina nicht. Seit 1930 sind die Italiener als Designer und Karosseriebauer tätig. Zu ihren bekanntesten Arbeiten gehören der Alfa Romeo Spider und der Ferrari Enzo. Der einstige Firmengründer, Battista "Pinin" Farina, ist Namensgeber für die Eigenentwicklung des Unternehmens.

Heute gehört Pininfarina zu 76,06 Prozent dem indischen Mischkonzern Mahindra. Dessen Expertise aus der Formel E fließt ebenfalls in das E-Hypercar ein. Die Forschung und Entwicklung des Stromers erfolgt in München, der Bau in Italien.

Auch interessant

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.

Schließen