Elektromobilität

Piëch Mark Zero: Dieses Elektroauto lädt in unter 5 Minuten

von
Thomas Pitscheneder

Die junge Marke Piëch Automotive will den großen Autoherstellern Konkurrenz machen. Das Erstlingswerk stellten sie jetzt auf dem Automobil-Salon Genf vor.

Der Piëch Automotive Mark Zero als Konzept
Noch zeigt Piëch Automotive vom Mark Zero nur eine Konzeptzeichnung. Auf dem Internationalen Automobil-Salon in Genf soll das Fahrzeug dann zu sehen sein. Foto: Piëch Automotive

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie schnell das erste Elektroauto der Marke Piëch lädt
  • Wie der Mark Zero aussieht – und was drin steckt
  • Warum der Name Piëch in der Branche bereits bekannt ist

Der Elektromotor erobert langsam auch Sportwagen. Audi zeigte mit dem PB18 e-tron etwa ein Elektroauto mit 570 kW (775 PS), das in Kleinserie auf den Markt kommen soll. Auch die Sportwagenschmiede Porsche arbeitet mit dem Taycan an einem flotten Stromer. Doch nicht nur etablierte, sondern auch völlig neue Marken arbeiten an Fahrzeugen.

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Mark Zero: In weniger als fünf Minuten geladen

So auch die Schweizer Firma Piëch Automotive, die auf dem Internationalen Automobil-Salon Genf (GIMS) ihr erstes Fahrzeug vorgestellt hat. Der Mark Zero kommt mit modularem Antriebssystem daher, bei dem Käufer zwischen Brennstoffzelle, Batterie, Hybrid oder Verbrennungsmotor wählen können. Größtes Highlight ist aber die neue Zelltechnologie, die laut Hersteller 80 Prozent Ladung innerhalb von 4:40 Minuten verspricht.

Der neue Zelltyp sorgt außerdem dafür, dass sich die Batterie kaum erhitzt. Das wiederum führt zu einer enormen Gewichtseinsparung von rund 200 Kilogramm – denn das System lässt sich problemlos an der Luft kühlen und benötigt kein zusätzliches Kühlsystem. Entwickelt hat die speziellen Zellen die chinesischen Deston Group.

Piëch Automotive: Das steckt im Mark Zero

Optisch wirkt das Design wie eine Mischung aus Porsche und Aston Martin. Die gigantischen Felgen dürften es in dieser Form nicht in die Serie schaffen.

Ausgestattet mit einem Elektromotor, soll der Mark Zero eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern nach WLTP-Zyklus haben. Insgesamt drei Motoren sorgen dabei für den Antrieb:

  • ein 150 kW (204 PS) Asynchronmotor an der Vorderachse
  • zwei 150 kW Synchronmotoren an der Hinterachse

Damit soll der Wagen in 3,2 Sekunden von Null auf Hundert beschleunigen und bis zu 250 km/h schaffen. Wie der Handelsblatt-Ableger Edison berichtet, ist der Preis auf rund 200.000 Euro angesetzt.

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Piëch Autonomtive: Firma mit bekanntem Namen

Was der Name bereits vermuten lässt, stimmt auch: Die junge Marke steht im Zusammenhang mit dem ehemaligen VW-Chef Ferdinand Piëch. Allerdings leitet nicht er die Geschicke der Firma, sondern sein Sohn Anton. Der tritt in große Fußstapfen, schließlich prägte sein Vater über Jahrzehnte den VW-Konzern – war an Innovationen wie dem quattro-Antrieb und dem TDI-Motor beteiligt.

Für Anton Piëch soll der Mark Zero nur der Anfang sein. Mit seiner Marke plant er rund 60 Modellvariationen, etwa Limousinen, SUV und vieles mehr. Möglich soll das eine modulare E-Plattform machen, auf der auch der Mark Zero basiert. Piëch will die in Zukunft auch anderen Firmen anbieten.

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