Leben

Nissan: Verkauf ab sofort auch über “City Hubs”

von
Thomas Pitscheneder

Weltweit steht eine Verkehrswende bevor. Doch auch der Vertrieb verändert sich, wie der Wandel von Händlern zu Showrooms zeigt – auch bei Nissan.

Der City Hub von Nissan in Frankreich
Kunden können im Nissan City Hub Autos besichtigen, eine Probefahrt machen und bestellen. Auf Wunsch helfen dabei auch Mitarbeiter. Foto: Nissan

Das erfahren Sie gleich:

  • Warum sich der Handel aktuell verändert
  • Wo Nissan ab sofort Autos über einen Showroom verkauft
  • Wie das ein Vorteil für die Kunden sein soll

Heute gehen immer weniger Menschen in ein Geschäft, wenn sie sich etwas neues kaufen möchten. Vielmehr kommt es zu einer Verschiebung vom Einzel- hin zum Onlinehandel. Das zeigt etwa das gigantische Wachstum von Amazon in den vergangenen zehn Jahren. Auch Unternehmen wie Media-Saturn und Otto satteln um. Diese Digitalisierung macht auch vor den Autohändlern nicht Halt. Tesla will etwa einige seiner Geschäfte gegen Showrooms austauschen. In jedem Fall sollen Kunden das Fahrzeug aber Online ordern.

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Einen ähnlichen Schritt macht jetzt eine weitere Marke. Nissan startet dafür ab sofort die sogenannten “City Hubs”.

Nissan City Hubs: Autokauf im Shopping-Center

Die Gemeinde Vélizy-Villacoublay liegt knapp 14 Kilometer von Paris entfernt. In dem Ort mit rund 21.500 Einwohnern eröffnete in einem Einkaufszentrum kürzlich der erste City Hub von Nissan. In dem kleinen Laden gibt es aktuelle Modell der Marke zu bestaunen. Im Fokus steht dabei das Elektroauto Leaf. Der begrüßt die Gäste direkt am Eingang und ist über die Einkaufsmeile gut einzusehen.

Wer den Showroom betritt, dürfte direkt auf einen der vielen Bildschirme blicken. Insgesamt 88 Quadratmeter davon befinden sich in dem überschaubaren Geschäft. Sie setzen die Fahrzeuge mit verschiedenen Lichtstimmungen und künstlerischen Formen in Szene. Einige Displays zeigen außerdem Informationen zu den Fahrzeugen und deren Technik.

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Keine aufdringlichen Verkäufer mehr

Ganz ohne Mitarbeiter kommt der Showroom allerdings nicht aus. Haben Kunden Fragen zu den Fahrzeugen, stehen ausgebildete Berater zur Verfügung. Die sollen ausdrücklich nicht aktiv auf die potenziellen Kunden zugehen, sondern lediglich informieren. Im Falle eines konkreten Kaufinteresses lässt sich das Wunschfahrzeug digital konfigurieren und schließlich bestellen. Auch klassische Probefahrten sind vorher möglich.

Die Auslieferung erfolgt dann zum Shop im Einkaufzentrum, an andere Standorte der Gruppe oder direkt vor die Haustür der Kunden. Weitere Showrooms dieser Art plant Nissan bereits für Tokio, Shanghai und Berlin.

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