Elektromobilität

Neuer Fiat 500: Der Italo-Zwerg fährt elektrisch

von
Thomas Pitscheneder

Der neue Fiat 500 kommt erstmals als rein batterieelektrisches Auto auf den Markt – und ist dabei vollgestopft mit smarter Technik.

Der neue Fiat 500 im Studio
Fiat verpasst dem neuen 500 einen modernen Look. Die großen Neuerungen stecken aber unter der Außenhaut. Foto: Fiat

Das erfahren Sie gleich:

  • Welche Leitung im neuen Fiat 500 steckt
  • Wie weit er mit einer Aufladung kommt
  • Warum wohl Tesla als Vorbild diente

Immer mehr Kleinwagen mit elektrischem Antrieb finden ihren Weg auf den Markt: Der Opel Corsa-e, der Peugeot e-208, der Mini Electric und bald auch der Fiat 500. Die Italiener entschlossen sich dazu, den kultigen Klassiker in der neuesten Generation komplett zu elektrifizieren. Auf dem Papier muss sich das Elektroauto dabei keineswegs vor seiner Konkurrenz verstecken.

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Fiat 500 Electric: Der Look wirkt aufgefrischt

Optisch erfährt der Fiat 500 die wohl kleinste Veränderung. Seine Grundform behält er auch als Stromer bei. Dafür modernisiert Fiat an vielen Stellen. Die Scheinwerfer sind durch die Motorhaube halbiert, der obere Teil des Kreises ist künftig nur noch ein Tagfahrlicht. Der Grill trägt nun zwei verchromte Spangen, in deren Mitte der Schriftzug „500“ thront. Wo bisher in der Seitenansicht ein Falz zu finden war, bringt Fiat nun ebenfalls Chrom-Leisten an. Am Heck erweitert ein kleiner Bürzel über dem Nummernschild die Heckklappe.

Leistung für mehr als nur die Stadt

Der im Fiat 500 verbaute Elektromotor leistet 87 kW (118 PS) und soll vom Stand auf 50 km/h in 3,1 Sekunden beschleunigen. Bei 100 km/h ist er laut Hersteller nach exakt neun Sekunden. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h ist er auch auf der Autobahn ausreichend schnell unterwegs. Nach spätestens 320 Kilometern muss er allerdings an eine Ladesäule, um den 42 kWh fassenden Akku mit frischem Strom zu versorgen. An einem DC-Lader „tankt“ er mit maximal 85 kW, wodurch die Batterie in rund 35 Minuten zu 80 Prozent geladen ist. Während der Fahrt rekuperiert der Fiat 500 auf Wunsch, sodass er sich größtenteils mit nur einem Pedal fahren lässt.

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Autonomes Fahren der Stufe 2

Zahlreiche Assistenzsysteme sollen dem Fahrer unter die Arme greifen. Damit ist der neue Fiat 500 sogar bereit für das autonome Fahren der zweiten Stufe. Mehrere Kameras überwachen das Fahrzeug rundum. Mit der adaptiven Geschwindigkeitsregelung passt sich das Elektroauto mit eigenständigem Bremsen und Beschleunigen dem Verkehr an. Der Spurhalteassistent sorgt dafür, dass der Fiat 500 immer in der Mitte der Fahrspur bleibt. Schilder erkennt er von selbst, genau wie Objekte im toten Winkel. Sogar Müdigkeit beim Fahrer stellt er fest und warnt bei Bedarf. Fiat hat sich bei den Systemen wohl einiges bei Tesla abgeschaut.

Fiat 500: Preis und Verfügbarkeit

Die limitierte Edition „la Prima“ kommt ein einer Auflage von 500 Fahrzeugen als First Edition auf den Markt. Der Preis liegt inklusive Wallbox bei 37.900 Euro. Später dürfte auch noch eine günstiger Einstiegsvariante folgen. Wann die Auslieferung beginnt, ist wegen der aktuell durch den Coronavirus angespannte Lage schwer vorauszusagen.

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