Leben

Neue Studie zeigt: Schokolade ist gesund

von Leonie Butz

Schokolade, so zeigt eine Studie chinesischer Forscher, beugt Herzerkrankungen, Schlaganfällen und Diabetes vor – zumindest in einer bestimmten Menge.

Neue Studie zeigt: Schokolade ist gesund
Je dunkler, desto besser: Schokolade ist gesund. Es kommt dabei aber auf die Menge und die Sorte an. Foto: CC0: Unsplash/Charisse Kenion

Das erfahren Sie gleich:

  • Eine Studie belegt: Schokolade ist gesund und beugt Krankheiten wie Schlaganfällen oder Diabetes vor
  • Maximal 180 Gramm Schokolade sollten wöchentlich auf dem Speiseplan stehen
  • Als Faustregel gilt: Je dunkler die Schokolade, umso gesünder

Schokolade ist gesund – das beweist eine Studie

Der Film ist gerade so furchtbar spannend. Überlebt sie? Ist er der Mörder? Die Spannung ist kaum auszuhalten. Da braucht es schon ein wenig Nervennahrung, um das auszuhalten. Also den Film pausieren und kurz zum Süßigkeiten-Schrank laufen. Wie wäre es mit Keksen? Gummibärchen? Oder doch Schokolade? Die ist doch gesund, da kann dann gleich eine ganze Tafel mit aufs Sofa. Jetzt aber schnell den Film wieder anschalten und nebenbei die Süßigkeiten naschen.

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Die ideale Menge liegt dabei bei 60 bis 90 Gramm pro Woche – maximal sollten es aber nicht mehr als 180 Gramm sein.

Klar, eine ganze Tafel Schokolade kann nicht gesund sein. Aber jetzt die gute Nachricht: Forscher an der Universität Wuhan in China haben herausgefunden, dass es bei kleineren Mengen einen positiven Zusammenhang gibt zwischen der Nascherei und einigen schwerwiegenden Erkrankungen. So zeigten die Studien, die die Forscher verglichen, dass Personen, die regelmäßig Schokolade essen, ein niedrigeres Risiko für koronare Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Diabetes aufwiesen. Die ideale Menge liegt dabei bei 60 bis 90 Gramm pro Woche – maximal sollten es aber nicht mehr als 180 Gramm sein.

Schokolade ist gesund – das beweist eine Studie
Bereits im 4. Jahrhundert tranken Mayas den Sud aus gerösteten Kakaobohnen. Etwas gewöhnungsbedürftig für den europäischen Gaumen: Ein wenig Chili für die Schärfe durfte dabei nicht fehlen. Foto: CC0: Unsplash/Etty Fidele

Kakao ist besser als Schokolade

Bereits zuvor zeigten Studien den positiven Effekt auf Herz und Gefäße. So etwa auch am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam - Rehbrücke (DIfE). Nach einigen dieser Studien hieß es, dass 100 Gramm Schokolade am Tag gesund seien. Dieser Schluss kam vor allem daher, dass in Kakao blutdrucksenkende Flavanole enthalten sind. Aber gerade Milchschokolade hat Unmengen an Fett und Zucker, die den positiven Effekt des natürlichen Kakaos beeinträchtigen können. Zartbitter ist also in jedem Fall die bessere Alternative. Dies zeigte auch die Studie des DIfE.

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Klar ist aber, dass Schokolade gesünder ist, je dunkler sie ist. Ein Stück zwischendurch ist also bedenkenlos drin.

Noch besser als in Riegelform ist dabei ungesüßter Kakao. Um die Kakaobohne in Pulverform zu bringen, wird den gerösteten und gemahlenen Samen ein großer Teil der Kakaobutter entzogen. Damit hat Kakao ganz natürlich weniger Fett als Schokolade. Außerdem enthält er Magnesium, Eisen, Kalzium, Beta-Karotin, Vitamin E, B1, B2 und Niacin. Und wach macht Kakao auch, denn Koffein steckt ebenfalls in der gerösteten Bohne. Ob die Leckerei nun tatsächlich die positive Wirkung auf den Körper hat, die ihr in vielen Studien nachgesagt wird, ist noch immer umstritten. Klar ist aber, dass Schokolade gesünder ist, je dunkler sie ist. Ein Stück zwischendurch ist also bedenkenlos drin.

Eine schlechte Nachricht für Liebhaber weißer Schokolade gibt es aber noch: Kakao steckt hier keiner mehr drin, nur noch Kakaobutter. Von gesunden Flavanolen keine Spur. Stattdessen ist nur noch das Fett der Kakaobohne übrig.

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