Leben

Neue Studie zeigt: Das Fitness-Outfit macht fit – stimmt das?

von Carola Franzke

Eine Umfrage unter Sportlern besagt, dass das richtige Outfit zur Motivation und damit zu mehr Kondition und Fitness verhilft – also auf zum Shopping?

Zwei Frauen beim Training im Fitnessstudio.
Das passende Outfit zum Training steigert die Motivation – das besagt eine Studie aus den USA. Foto: CC0: Unsplash/bruce mars

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie das richtige Sport-Outfit laut einer Studie fit machen soll
  • Weshalb die Studie zum neuen Fitness-Outfit mit Vorsicht zu genießen ist
  • Sitzen ist das neue Rauchen: Warum Motivation der eigentliche Schlüssel zu mehr Fitness ist

Mit dem richtigen Outfit mehr Fitness!

Der innere Schweinehund trägt schlabberige Jogginghosen und alte T-Shirts. Wer sich körperlich ertüchtigen will, sollte sich lieber ein neues Sport-Outfit zulegen: Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass die richtige Kleidung fit macht.

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Natürlich reicht es nicht, ein Funktionsshirt anzuziehen und Sportschuhe erst nach einer professionellen Videoanalyse zu kaufen – damit ist noch niemand durchtrainierter oder fitter. Aber das richtige Fitness-Outfit sorgt dafür, dass man gute Vorsätze einhält und wirklich zum Sport geht:

  • 90 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, schon das Anziehen der Sportkleidung würde dafür sorgen, dass sie zum Training gehen
  • Von den 2.000 Befragten antworteten 85 Prozent, mit schöner Sportkleidung würden sie selbstbewusster und zuversichtlicher trainieren
  • 79 Prozent sagten sogar, dass gute Kleidung ein entscheidender Faktor für erfolgreiches Training ist.

Die Bedeutung des Sport-Outfits richtig einordnen

Die Umfrage gab der amerikanische Sportbekleidungshersteller Barbell Apparel in Auftrag. Insofern muss man die Zahlen sicher kritisch hinterfragen. An der Umfrage haben zudem Menschen teilgenommen, die tatsächlich zum Sport gegangen sind – diejenigen, die keinen Sport treiben oder trotz Sportstudio-Mitgliedschaft nicht zum Training gehen, treten in den Umfrageergebnissen also nicht in Erscheinung.

Sicher ist die richtige Kleidung für viele Sportarten aus unterschiedlichen Gründen sehr wichtig. Lange Touren auf dem Rennrad möchte niemand ohne gepolsterte Fahrradhose unternehmen, und falsche Schuhe beim Lauftraining können die Gelenke schädigen. Warme Funktionswäsche ist beim Skifahren ratsam, zum sportlichen Schwimmen ist ein Badeanzug besser geeignet als ein Bikini – und die passende Fitness-App kann das Training ergänzen.

Grundsätzlich gilt: Das Sport-Outfit sollte gut sitzen, nicht einengen und für den jeweiligen Sport geeignet sein. Funktion geht vor Optik. Vielleicht mit einer Ausnahme: Wer versucht, in Muskelshirt und Sandalen Golf zu spielen, wird fast überall vom Platz komplimentiert.

Woher nehmen – Motivation für Fitness und Workout

Vielen Menschen fällt es schwer, Sport in den Alltag zu integrieren. Es fehlt die Zeit, ist umständlich oder teuer, und es gibt immer etwas, was dringender ist als der Weg ins Sportstudio. Ausreden gibt es genug. Dabei ist fast jedem klar, wie wichtig ein ausgewogener Lebensstil ist – und wenn man bei der Arbeit überwiegend sitzt, ist Sport dafür unerlässlich.

Gesundheitsexperten prägten vor einer Weile den Satz „Sitzen ist das neue Rauchen“. Damit ist gemeint, dass die Folgen von körperlicher Inaktivität und stundenlangem Sitzen ähnlich verheerend auf den menschlichen Organismus wirken wie Nikotin. Trotzdem reicht das Wissen um die Langzeitfolgen von Unbeweglichkeit als Motivation zu mehr Fitness und Sport in den seltensten Fällen aus.

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Statt dessen hilft es, sich mit Freunden zum Sport zu verabreden, selbst das Gespräch über sportliche Ambitionen kann schon einen Motivationsschub bringen. Manche Menschen trainieren besser in der Gruppe, wieder andere fühlen sich wohler bei Einzelsportarten. Die Wahl der richtigen Sportart ist sicher die beste Motivation, um fit zu werden.

Wie wäre es in diesem Sommer zum Beispiel mit Stand Up Paddling?

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