Elektromobilität

Neue Allianz: VW und Ford machen gemeinsame Sache

von
Thomas Pitscheneder

Lange wurde spekuliert, jetzt ist es offiziell: VW und Ford kooperieren künftig, um die Herausforderungen im Automobilmarkt gemeinsam anzugehen.

Das Hauptwerk von VW in Wolfsburg
Der VW-Konzern hat einen neuen Verbündeten. Künftig arbeiten die Wolfsburger mit Ford zusammen. Die Kooperation soll zunächst neue Nutzfahrzeuge hervorbringen. Foto: picture alliance / Rainer Jensen

Das erfahren Sie gleich:

  • Warum VW und Ford künftig zusammenarbeiten
  • Welche Fahrzeuge aus der Partnerschaft hervorgehen
  • Warum auch Elektroautos eine Rolle spielen könnten

Der sich verändernde Automarkt stellt die Hersteller vor große Herausforderungen. Deshalb kommt es immer öfter zu bisher undenkbaren Kooperationen. Noch im Januar soll etwa der Zusammenschluss der Mobilitätsdienste Car2Go von Daimler und DriveNow von BMW erfolgen.

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Noch weiter geht hingegen eine neue Allianz zwischen dem deutschen Wolfsburg und dem US-amerikanischen Dearborn. Genauer geht es um die beiden in den Orten ansässigen Automobil-Giganten Volkswagen und Ford. Bereits in den vergangenen Wochen spekulierten die Medien über die Kooperation – jetzt ist sie offiziell. Gemeinsam wollen die Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern.

VW und Ford: Start mit gemeinsamen Nutzfahrzeugen

Beide Unternehmen haben viel Erfahrung im Bau von Nutzfahrzeugen. Ford ist in den USA eine Größe für Pickups und vertreibt in Europa den Transporter Transit. VW hat eine breite Auswahl vom kleinen Caddy, über den Kult-Bus Multivan bis hin zur modularen Plattform Crafter. Gemeinsam wollen sie ab 2022 Nutzfahrzeuge für die großen Märkte in Nordamerika und Europa entwickeln.

Ford kümmert sich dabei um größere Transporter, während sich VW auf die kleineren City Vans konzentriert. Auch mittelgroße Pickups wollen die Unternehmen bauen. Die dürften sich zwischen VW Amarok und Ford F-150 einordnen. Details verraten die Konzerne aber bisher nicht.

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Auch Elektroautos und autonome Fahrzeuge geplant

Doch damit noch nicht genug, denn die Kooperation könnte noch einen Schritt weiter gehen. VW und Ford unterzeichneten eine Absichtserklärung, laut der in Zukunft auch Elektroautos und autonome Fahrzeuge auf einer gemeinsamen Plattform denkbar sind.

Ford könnte im Rahmen dessen vom neuen Baukasten MEB für Elektroautos profitieren. Allerdings will sich VW laut Handelsblatt einen Wettbewerbsvorteil sichern und MEB erst ein bis zwei Jahre nach den jeweiligen Modellen der Wolfsburger bereitstellen.

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