Elektromobilität

MOIA: Regelbetrieb in Hamburg beginnt

von
Thomas Pitscheneder

Drei Monate testete das Unternehmen MOIA seinen Dienst in Hamburg. Kürzlich fiel der Startschuss zum Regelbetrieb – mit großen Plänen für die Zukunft.

Ein Auto von Moia in der Hafencity Hamburg
Der Ridesharing-Dienst Moia stromert ab sofort im Regelbetrieb durch die Hansestadt Hamburg. Vorangegangen war eine dreimonatige Testphase. Foto: MOIA

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie die Testphase von MOIA in Hamburg lief
  • Was das Ziel des Dienstes ist
  • Wie MOIA in der Hansestadt seinen Ausbau plant

Eine Mischung aus Bus und Taxi als Mobilitätslösung für große Städte: So lässt sich der Dienst der Firma MOIA wohl am besten beschreiben. In Hannover läuft das bereits seit einigen Monaten sehr gut. Anfang des Jahres startete MOIA eine Testphase in der Millionenstadt Hamburg.

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Bei den Hansestädtern kam der Dienst offenbar gut an, weshalb die VW-Tochter jetzt den Regelbetrieb aufnimmt.

MOIA: Testphase erfolgreich abgeschlossen

Während der dreimonatigen Testphase wollte das Unternehmen herausfinden, wie gut der Dienst in Hamburg funktionieren kann und ob genug Interesse an einer solchen Art der Fortbewegung besteht. Seit Januar legten die Elektroautos satte 20.000 Kilometer zurück und beförderten dabei zahlreiche Kunden.

„Es ist die erste Millionenstadt, in der wir unser innovatives Angebot für eine umweltfreundliche, geteilte Mobilität auf die Straße bringen. Hier entwickeln und perfektionieren wir unser System, das wir von Hamburg aus in die Welt bringen wollen“, so MOIA-Chef Ole Harms.

Der Dienst wolle allerdings nicht allen anderen Verkehrsmitteln Konkurrenz machen, sondern vielmehr eine Ergänzung zum ÖPNV sein: „Mit MOIA wird elektrisches Fahren für jeden verfügbar. Wir ergänzen das bestehende Mobilitätsangebot der Stadt und bieten eine attraktive Alternative zum eigenen PKW. Indem wir ähnliche Fahrten bündeln, erhöhen wir die Effizienz des Straßenverkehrs. Unser Ziel ist, Lärm, Stau und Luftverschmutzung zu reduzieren“, sagt Robert Heinrich Vorstand des operativen Geschäfts.

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Ausbau in Hamburg bereits geplant

Zum 15. April ging MOIA in Hamburg mit 400 Fahrerinnen und Fahrern an den Start. Bis zum Jahresende soll die Zahl auf 1.000 Mitarbeiter anwachsen. Dazu gehören auch 150 in der IT-Entwicklung. Die VW-Tochter will sich zu einem der größten Arbeitgeber der Stadt entwickeln.

Auch Geschäftsgebiet und Fuhrpark sollen wachsen. Innerhalb von 12 Monaten will MOIA die Zahl der Fahrzeuge von aktuell 100 auf 500 erhöhen. Das Geschäftsgebiet soll hingegen 300 Quadratkilometer abdecken. Mittelfristig will MOIA das gesamte Stadtgebiet erschließen. Dafür plant das Unternehmen auch weitere Betriebshöfe – zusätzlich zum ersten in der Nähe des Flughafens. Dort können aktuell bis zu 180 Fahrzeuge untergebracht und 100 Autos gleichzeitig geladen werden.

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