Elektromobilität

MOIA: Mobilitätsdienst von VW startet in Hamburg

von
Thomas Pitscheneder

In Hannover konnte sich der Mobilitätsdienst MOIA in den vergangenen Monaten bereits beweisen. Jetzt startet das Ridesharing von VW auch in Hamburg.

Ein MOIA-Transporter im Innenhof des Rathauses Hamburg
Startschuss am Rathaus: Ab sofort rollen erste Fahrzeuge des Dienstleisters MOIA durch Hamburg. Im Frühjahr soll dann der öffentliche Betrieb in der Hansestadt beginnen. Foto: MOIA

Das erfahren Sie gleich:

  • Welchen Plan MOIA in Hamburg verfolgt
  • Wie das Arbeitsplätze in der Hansestadt schafft
  • Wie der öffentliche Betrieb in Hannover läuft

Der öffentliche Nahverkehr befindet sich in einem Wandel. In erster Linie geht der hin zum Thema Elektromobilität. Viele Nutzer wollen dabei nicht auf Flexibilität verzichten. Shuttles könnten diese bieten und damit sogar Busse ersetzen.

Der neue Audi e-tron

Das kann der erste elektrische SUV von Audi.

Mehr erfahren

audi.de/DAT-Hinweis

Beim sogenannten Ridesharing teilen sich mehrere Fahrgäste eine Mitfahrgelegenheit. Die bringt sie wie ein Taxi an den gewünschten Zielort und sammelt dabei weitere Reisende auf, die in eine ähnliche Richtung wollen. Der Automobilkonzern Volkswagen bietet das über den Mobilitätsdienst MOIA – bald auch in Hamburg.

Hamburg: MOIA startet Testbetrieb

Am Mittwoch, den 09. Januar 2019 gab die VW-Tochter MOIA den Startschuss für den Mobilitätsdienst im Rathaus Hamburg. Das 2016 gegründete Unternehmen gab dabei bekannt, dass in der Hansestadt ab sofort eine Testphase startet. Verläuft diese positiv, soll voraussichtlich im April 2019 der öffentliche Betrieb starten.

MOIA plant zu Beginn 100 Elektroautos einzusetzen. Innerhalb von 12 Monaten soll diese Zahl auf 500 Fahrzeuge steigen. Später will der Dienst sogar auf bis zu 1000 Autos aufstocken. Das bedeutet auch zusätzliche Jobs für Hamburg, denn das Unternehmen setzt eigens ausgebildete Fahrer ein – bevorzugt mit guten Kenntnissen der Region.

Die Jungfernfahrt absolvierten Wirtschafts- und Verkehrssenator Michael Westhagemann, MOIA-Chef Ole Harms und der Hochbahn-Vorstandsvorsitzende Henrik Falk. Letzterer saß nicht zufällig im Auto, denn die Hochbahn möchte MOIA in die Mobilitäts- und Carsharing-Plattform switchh einbinden.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, mit einer stärkeren Elektrifizierung und Digitalisierung die über Jahrhunderte gewachsene Verkehrsinfrastruktur Hamburgs effizienter zu nutzen, weiter zu entwickeln und den Menschen eine Alternative zum privaten Pkw zu bieten. Dazu muss der neue Ridesharing-Service sinnvoll mit den bestehenden Mobilitätsangeboten Hamburgs verzahnt werden", so Henrik Falk.

MOIA: Ridesharing-Autos sind eine Eigenentwicklung

Der Dienst greift nicht etwa auf das bestehende Portfolio der Marken aus dem VW-Konzern zurück, sondern hat ein eigenes Fahrzeug gebaut. Der MOIA +6 ist sechs Meter lang und bietet Platz für sechs Personen. Auf zwei Sitzen können dank ISOFIX-Befestigung auch kleine Kinder mitfahren.

Updates

Bleiben Sie zum Thema Elektromobilität immer informiert.

Die maximale Geschwindigkeit des Autos beträgt 90 km/h. Mehr ist wohl auch nicht notwendig, denn der MOIA +6 bewegt sich ausschließlich im Stadtgebiet. Die Reichweite der Akkus gibt der Dienst nach WLTP-Zyklus mit mehr als 300 Kilometern an. Eine Aufladung auf 80 Prozent soll in 30 Minuten möglich sein.

In Hannover fährt MOIA bereits öffentlich

Erfahrungen konnte die VW-Tochter bereits im nahegelegenen Hannover sammeln. Dort startete der Dienst im Sommer 2018 in den Regelbetrieb. Anfang Dezember verzeichnete MOIA 50.000 Nutzer und baute daraufhin die Flotte von 62 auf 75 Fahrzeuge aus. In diesem Jahr sollen weitere Fahrzeuge dazukommen.

Auch interessant

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.

Schließen