Elektromobilität

Koenigsegg: Hypersportwagen mit Bio-Kraftstoff geplant

von
Thomas Pitscheneder

Koenigsegg hat wohl auch weiterhin keine Lust auf Elektroautos. Stattdessen wollen die Schweden einen Hypersportler für Bio-Kraftstoff bauen.

Der Koenigsegg Agera RS mit offenem Dach
Die Fahrzeuge von Koenigsegg sind bekannt für viel Leistung. Der Agera RS kommt etwa auf 1160 PS. Bald sollen die Hypersportler der Marke mit grünen Verbrennern unterwegs sein. Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Das erfahren Sie gleich:

  • Warum sich auch Koenigsegg von klassischen Benzinern entfernen möchte
  • Welche Antriebsart künftig die Hypersportler der Marke befeuern soll
  • Warum das für Kunden nicht günstig sein dürfte

Der Designer Christian von Koenigsegg hat sich einen Traum erfüllt und baut seit 1994 Sportwagen in Schweden. Die Marke hat entscheidend zur Begründung einer neuen Fahrzeugklasse beigetragen: den Hypersportwagen. Dazu gehören Autos, die durch ihre Leistung nicht mehr mit Supersportwagen vergleichbar sind.

Entsprechend sind die Autos, zu denen etwa auch Modelle von Pagani, Ferrari und Lamborghini zählen, nicht für spritsparende Motoren bekannt. Koenigsegg will das in Zukunft offenbar ändern.

Koenigsegg: Grüner Verbrenner statt Elektromotor

Vom Thema Elektromobilität will Koenigsegg wohl auch weiterhin kaum etwas wissen. Das Unternehmen sieht die Knappheit von Akkus für die Fahrzeuge als großes Problem. Dennoch muss sich die Marke natürlich an die sich verändernden Anforderungen an ein Auto anpassen. Benziner sollen also auch bei Koenigsegg keine Zukunft haben.

Stattdessen sollen Motoren mit alternativen Brennstoffen zum Einsatz kommen. Ganz hoch im Kurs steht aktuell wohl reiner Alkohol. Der sei günstig in der Erzeugung und lässt sich aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen. Laut dem Automagazin Top Gear arbeitet Koenigsegg für die Konzeption des Fahrzeugs mit National Electric Vehicle Sweden (NEVS) zusammen.

Koenigsegg: Massenfertigung ist den Schweden fremd

Der Blick ins aktuelle Angebot von Koenigsegg zeigt, dass die Marke in erster Linie auf hohe Leistung setzt. Der Agera RS generiert aus einem V8 mit 5 Liter Hubraum 865 kW (1160 PS), der One:1 kommt sogar auf 1 Megawatt (1360 PS). Mit dem Regera wagte sich Koenigsegg hingegen an einen Hybrid-Sportler. Der V8 bekommt dabei von einem Elektromotor Unterstützung. Zusammen leisten die Antriebe 1,11 Megawatt (1500 PS).

Nur wenige Menschen dürfen sich Besitzer eines solchen Fahrzeugs nennen. Koenigsegg produziert stets in kleinen Stückzahlen und passt die Fahrzeuge auf die Wünsche der Kunden an. Die lassen sich so einen Hypersportler einiges kosten: Die aktuellen Modelle sind für Preise zwischen 2 und 4 Millionen Euro zu haben. Der Bio-Hypersportler soll bei rund 1 Million liegen. Die Vorstellung ist für 2020 geplant.

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