Elektromobilität

Hyundai Ioniq: Neue Generation mit mehr Reichweite

von
Thomas Pitscheneder

Hyundai spürt den Druck der Konkurrenz und bringt den Ioniq deshalb in einer neuen Modellgeneration. Mit dabei: ein größerer Akku!

Die gesamte Palette des neuen Hyundai Ioniq
In der neuen Generation verändert sich beim Hyundai Ioniq einiges. Gut am geschlossenen Kühlergrill zu erkennen ist das reine Elektroauto in der Mitte. Foto: Hyundai

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie Hyundai Batterie und Motor verbessert
  • Welche Veränderungen es innen und außen gibt
  • Was die neuen Modelle kosten sollen

Seit 2016 ist der Hyundai Ioniq als Elektroauto und Hybrid erhältlich. Knapp ein Jahr später folgte eine Variante mit Plug-in-Hybrid. Die kompakte Limousine war somit der elektrische Vorreiter für den Kona. Doch die rasche Entwicklung bei den Fahrzeugen sorgt dafür, dass der Ioniq bereits jetzt etwas in die Jahre gekommen ist.

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Hyundai startet deshalb in die zweite Generation. Die wohl wichtigste Veränderung dabei: eine erhöhte Reichweite.

Hyundai Ioniq Elektro: Größerer Akku und mehr Leistung

Bisher verbauten die Südkoreaner eine Batterie mit 28 kWh. In der neuen Generation wächst die Kapazität auf 38,8 kWh an. In der Praxis soll das eine Reichweite von 294 Kilometern im WLTP-Zyklus bedeuten. Zum Vergleich: Mit der kleineren Batterie schaffte der Ioniq nur rund 210 Kilometer unter Realbedingungen.

Auch den Elektromotor möbelt Hyundai etwas auf. Statt 88 kW (120 PS), leistet er künftig 101 kW (136 PS). Das Drehmoment liegt bei 295 Nm. Kunden bekommen also mehr Reichweite und mehr Power. Frische Ladungen bekommt der Ioniq Elektro über einen 7,2-kW-Bordlader. An einer Schnellladestation sollen in 54 Minuten 80 Prozent nachgeladen sein.

Neuer Look für innen und außen

Wie es sich für eine neue Modellgeneration gehört, gestaltet Hyundai einige Teile des Fahrzeugs neu. Die Frontstoßstange und die Heckschürze bekommen einen etwas sportlicheren Look verpasst. Wo sonst der Kühlergrill sitzt, ist eine geschlossene Platte mit Muster montiert. Die Scheinwerfer und Heckleuchten wirken durch eine neue Unterteilung etwas aggressiver.

Im Innenraum soll ein neues Armaturenbrett für ein besseres Raumgefühl sorgen. Der 8-Zoll-Bildschirm “schwebt” dabei über der Mittelkonsole. Alternativ gibt es auch ein größeres Display mit 10,25 Zoll.

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Antriebe der Hybriden bleiben gleich

Beim Ioniq Hybrid und Plug-in-Hybrid verändert sich weniger. Auch in der neuen Generation kommen je ein Benziner mit 1,6 Liter Hubraum und ein Elektromotor zum Einsatz. Zusammen leisten sie 104 kW (141 PS). Im Hybriden ohne Stecker sitzt ein 1,56 kWh fassender Akku, der nur während der Fahrt frische Energie bekommt. Der Ioniq Plug-in-Hybrid hat einen 8,9 kWh großen Akku für bis zu 63 rein elektrische Kilometer (nach veraltetem NEFZ).

Die Hybriden kommen noch im Sommer und kosten 25.800 (Hybrid) beziehungsweise 32.000 Euro (Plug-in-Hybrid). Der Ioniq Elektro folgt dann im September – zu einem bislang unbekannten Preis.

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