Elektromobilität

Honda e: Kleiner Stromer im Retro-Look

von
Thomas Pitscheneder

Auf der IAA 2017 stellte Honda das Konzept eines kleinen Elektroautos vor. Zum Autosalon Genf gibt es endlich einen seriennahen Prototypen zu sehen.

Der Honda e als Prototyp
Die Optik hat Honda seit der Studie Urban EV Concept etwas runder gestaltet. Sonst erinnert der Honda e auch weiterhin an den Civic aus den 70ern. Foto: Honda

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie Honda aus dem Urban EV Concept den Honda e macht
  • Warum die Reichweite in erster Linie für den Stadtverkehr ausreicht
  • Welche moderne Technik im Innenraum steckt

Bereits im Jahr 2017 stellte Honda ein kleines Elektro-Konzept auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt vor. Der "Urban EV Concept" sorgte für großes Aufsehen, denn sein Äußeres wollte nicht ins Bild der sonst futuristisch anmutenden Elektroautos passen. Seitdem war es jedoch still um den Kleinwagen.

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Kurz vor dem Internationalen Automobil-Salon Genf (GIMS) zeigt Honda eine verbessere Variante des Fahrzeugs – die sich nahe an der Serie bewegen soll.

Honda e: Genug Reichweite für den Stadtverkehr

Wie für einen Kleinwagen zu erwarten, fällt die maximale Reichweite in dem kleinen Stromer wohl nicht sonderlich hoch aus. Honda spricht von rund 200 Kilometern mit einer Aufladung. Die soll allerdings über den CCS-Anschluss schnell gehen: Nur rund 30 Minuten soll der Honda e für eine Ladung von 80 Prozent brauchen.

Mit technischen Daten hält sich Honda sonst jedoch noch vornehm zurück. Vom Elektromotor ist nur bekannt, dass er "leistungsstark" sein soll. Dem Fahrspaß dürfte der Hinterradantrieb zugutekommen. Ein straffes Fahrwerk könnte den Zwerg zu einem potenten Sportler alter Japan-Schule machen.

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Reminiszenz an einen Klassiker

Wichtiger ist beim Honda e aber ohnehin die Optik. Die orientiert sich an einem älteren Modell der Marke, genauer am Honda Civic der ersten Generation. Das von 1972 bis 1979 hergestellte Modell trug ebenfalls Rundleuchten an der Front und ein abfließendes Heck. Natürlich hebt Honda diese Designsprache in die moderne, mit etwas runderen Formen und Kameras, wo sonst Außenspiegel sitzen.

Die grauen Stoffsitze des Prototypen sorgen in Kombination mit hellem Holz und einem geradlinigen Armaturenbrett für Retro-Charme. Im Sichtfeld von Fahrer und Passagieren thronen jedoch gleich drei Displays, die sämtliche Belange im Auto steuern. In Genf ist der Honda e live zu sehen, erst 2020 soll er bei den Händlern stehen. Einen Preis verraten die Japaner weiterhin nicht.

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