Gesundheit

HIIT und Co.: Fünf neue Fitness-Trends für 2018

von Michaela Gerganoff

Mehr Sport! Zu den wichtigsten Neujahrsvorsätzen gehört mehr Bewegung. Wie gut, dass die neuen Fitness-Trends für jeden Sport-Typ leicht umzusetzen sind.

HIIT und Co.: Fünf neue Fitness-Trends für 2018
2018 wird ein ganz starkes Jahr: Mit neuen Fitness-Trends kann jeder seine Trainingsziel erreichen. Foto: Unsplash/Maria Fernanda Gonzalez

Das erfahren Sie gleich:

  • Der Jahresbeginn ist ein idealer Zeitpunkt, um sich mit mehr Sport um seinen Körper zu kümmern
  • Die neuen Fitness-Trends richten sich an Anfänger, Profis und jeden Trainingstyp
  • Probieren Sie zum Beispiel das hochintensive Intervalltraining HIIT oder Bodyweight Training

Fitness mal ganz anders

Haben Sie auch Ziele für 2018? Das Jahr ist jung und die Vorsätze sind frisch: Ein idealer Zeitpunkt, um sich mal wieder intensiver um seinen Körper zu kümmern. Wenn nicht jetzt, wann dann? Wer keine Lust hat auf die üblichen Fitness-Studio-Kurse, kann auch eine dieser neuen Trainings-Methoden ausprobieren. Unter den fünf Trends ist für jeden was dabei:

1. Gruppentraining

Vorbei sind die Zeiten, in denen man allein und mit Playlist ausgerüstet zum Laufen gegangen ist. Wer mit Freunden und in Gruppen Fitness macht, überwindet leichter den inneren Schweinehund und freut sich daneben noch über den sozialenAspekt. Was zählt, ist die Gemeinschaft. Daher gibt es besonders in Städten immer mehr Outdoor-Trainings, Bootcamps und Running-Gruppen. Im Frühling locken schöne Aussichten: Sich bei Sonnenschein im Park zu treffen und gemeinsam draußen zu trainieren, macht mehr Spaß, als im Fitness-Studio abzuschwitzen. Auch individuell Trainierende vernetzen sich technisch mit der digitalen Community, tauschen Tipps aus und motivieren sich so wechselseitig.

2. HIIT – Intensives Intervalltraining

Das neue Sportkürzel lautet: HIIT. Hinter diesen vier Buchstaben verbirgt sich ein hochintensives Intervalltraining. Innerhalb von 30 Minuten wechseln sich anregende Intervalle und Erholungsphasen ab. Kurz, knackig und effektiv. Das bringt selbst geübte Sportler in die Fettverbrennungszone. Durch die Kombination von Ausdauer- und Muskeltraining werden die Stoffwechselvorgänge im Körper angekurbelt, dass die Pfunde nur so schmelzen. Selbst nach Ende des Trainings hat man dank des Nachbrenneffekts noch was davon... Wichtig: HIIT erfordert eine gute Aufwärmung und sollte nur mit kleinen Einheiten gestartet werden.

3. Individuelle Sportgeräte

Sport-Einheiten mit Spielzeug machen Spaß. Ob Tubes rumzuschwenken, Seil zu springen oder sich mit Schlingentrainern, etwa dem TRX auszupowern, das daheim am Türrahmen oder draußen am Ast fixiert wird: Für ein intensives Ganzkörper-Workout erreicht man mit Hilfsmitteln mehr. Auch wenn der Markt mit Produkten schon gut besetzt ist, gibt es immer noch Nischen für Innovationen. Mit „Bulgarian Bags“ – nein, das sind keine neuen Designer-Taschen sondern halbmondförmige Säcke – oder Battle Ropes kann man bestimmte Körperpartien gezielter formen und den spielerischen Workout-Anteil erhöhen.

Lesen Sie auch

Ladestation

aio-Empfehlung

Unter Strom! Mobilität wird elektrisch

Frau trainiert mit Battle Ropes
An der langen Leine: Battles Ropes werden auch oft beim Intervalltraining HIIT verwendet. Foto: Unspalsh/Scott Webb

4. Bodyweight Training

Hier muss man weder in Ausrüstung noch in Unterricht investieren, selbst Anfänger können überall und jederzeit loslegen: Das einzige „Tool“ beim Bodyweight Training ist der Körper und sein Eigengewicht. Bei den Übungen wird die Balance verbessert, der Körper gestrafft und die Koordination und Ausdauer geschult. Ohne die Gelenke zu überlasten, bieten sich die Übungen auch als Einstieg ins Krafttraining. Wer öfter eine Planke mit Unterarmstütz ins Workout einbaut, wird sich über festere Oberarme und eine bessere Körperhaltung freuen. Eine Einheit kann etwa aus einer einzigen Übung bestehen, die man zehn Minuten lang im Intervall ausführt, wie 30 Sekunden lang Kniebeugen, Ausfallschritten oder Burpees – und dann wieder 60 Sekunden Pause.

5. Yoga

Der breiten Yoga-Welle mit der kollektiven Suche nach Entspannung kann sich kaum einer entziehen. Ob meditativ, ganzheitlich oder als Sportübung – die bekannten Arten, Körper und Geist in Einklang zu bringen, wie etwa Hatha Yoga, Power Yoga, Bikram Yoga, Ashtanga, Vinyasa Yoga, Kundalini Yoga und Sivananda Yoga, zielen auf die modernen Bedürfnisse ab. Jetzt werden sie um neue ausgefallene Varianten ergänzt: Es gibt nun auch Yoga für Männer, Bier Yoga (ab 16 Jahre), Yoga im Dunkeln (volle Konzentration), Yoga mit Ziegen (das Wiederkäuen der Tiere soll meditativ wirken) und Yoga ohne Kleidung. Um die geeignete Yoga-Form für sich zu herauszufinden, bieten Studios Probestunden an.

Updates

Bleiben Sie zum Thema Gesundheit immer informiert.

Auch interessant

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.