Elektromobilität

H2Bike Alpha: Dieses E-Bike fährt mit Wasserstoff

von
Thomas Pitscheneder

Batteriebetriebene E-Bikes und Pedelecs sind keine Neuheit mehr. Ein Unternehmen aus Frankreich verbaut in seinem Bike deshalb eine Brennstoffzelle.

Das H2Bike Alpha vor einigen Windrädern
Das H2Bike Alpha ist ein E-Bike ohne Akku. Dennoch soll es rund 100 Kilometer mit elektrischer Tretunterstützung zurücklegen. Verantwortlich dafür ist eine Brennstoffzelle. Foto: Pragma Industries

Das erfahren Sie gleich:

  • Welches Problem batterieelektrische E-Bikes und Pedelecs haben
  • Wie das Unternehmen Pragma Industries das mit Wasserstoff lösen möchte
  • Warum das bisher noch ein schwieriges Unterfangen ist

Moderne Elektromobilität gibt es auch im kleinen Rahmen – etwa in Form von E-Bikes und Pedelecs. Ein Problem davon sind aber die Akkus. Mit großen Kapazitäten schaffen die zwar zum Teil über 100 Kilometer pro Aufladung, danach folgen aber einige Stunden an der heimischen Steckdose.

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Das auf der CES 2019 vorgestellte H2Bike Alpha von Pragma Industries generiert seinen Strom hingegen selbst – per Brennstoffzelle.

H2Bike Alpha: Aus Wasserstoff mach Strom

Die französische Firma verbaut eine Batterie mit nur 150 Wattstunden (Wh) Kapazität. Die soll jedoch auch nur als Zwischenspeicher dienen. Der zum Betrieb des Fahrrads benötigte Strom kommt vielmehr aus der integrierten Brennstoffzelle. Die verwandelt Wasserstoff in elektrische Energie.

Entsprechend ist ein kleiner Tank im Rahmen des Fahrrads verbaut. Ein Tankvorgang soll laut Hersteller nur rund eine Minuten dauern. Danach reicht der Wasserstoff für bis zu 100 Kilometer. Die Motorunterstützung des Pedelecs geht bis maximal 25 km/h.

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Design und angepeilter Kundenkreis

Damit die Technik in das Fahrrad passt, braucht es etwas zusätzlichen Platz im Rahmen. Der fällt beim H2Bike Alpha deshalb etwas voluminöser aus. Ein Leichtgewicht dürfte das klobige Bike also nicht sein.

Das größere Problem ist hingegen die dünne Infrastruktur für Wasserstoff. Der Hersteller will das Fahrrad deshalb zunächst nur an Flottenbetreiber verkaufen – zusammen mit einer eigens entwickelten Tankstelle. Die braucht nur Strom, um aus Wasser den benötigten "Sprit" zu generieren. Preise verrät Pragma Industries aber noch nicht.

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