Elektromobilität

Genovation GXE: Diese Corvette fährt elektrisch!

von
Thomas Pitscheneder

Die Corvette C7 wirkt mit ihrem großen V8-Motor heute wie ein Dinosaurier. Als Genovation GXE ist sie hingegen der Supersportler der (nahen) Zukunft.

Der Genovation GXE in der Seitenansicht
Die US-Firma Genovation baut eine Corvette C7 zum Elektroauto um. Der Stromer GXE soll dabei schneller sein, als nahezu jedes Modell mit E-Antrieb auf den Markt. Foto: Josh Scott/Genovation

Das erfahren Sie gleich:

  • Warum die Corvette seit Jahrzehnten beliebt ist
  • Was die erste vollelektrische Variante auf dem Kasten hat
  • Wieso sie nur wenige Käufer begeistern dürfte

Die Corvette gilt als Vorzeigeobjekt des US-amerikanischen Automobilbaus. Schon die von zwischen 1953 und 1962 gebaute C1 erfreute sich großer Beliebtheit. Die Nachfolger C2 und C3 waren selbst bei Astronauten wie Dick Gordon und Neil Armstrong beliebt. Bis zur aktuellen Generation, der Corvette C7, gehören großvolumige V8-Motoren zur DNA des Sportwagens.

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Doch ein Unternehmen baut das brüllende Biest jetzt in einen flüsterleisen Stromer um: den Genovation GXE.

Genovation GXE: Keine Abstriche bei der Leistung

Wer glaubt, das Auto würde so nur im Schneckentempo über die Highways tuckern, irrt sich gewaltig. Zwei Elektromotoren sorgen im Verbund für eine maximale Leistungsentfaltung von satten 597 kW, was über 810 PS entspricht. Damit soll eine Höchstgeschwindigkeit von 354 km/h möglich sein – kein anderes Elektroauto ist schneller.

Bei den Rädern kommen 950 Nm Drehmoment an. Anders als in vielen anderen Elektroautos, haben Kunden die Wahl zwischen einer manuellen 7-Gang-Schaltung und einem 8-Gang-Automatikgetriebe mit Schaltwippen.

Optisch erweitert Genovation die Corvette um eine auffällige Verspoilerung. Der Flügel am Heck soll für mehr Abtrieb sorgen, ein gigantischer Diffusor soll Luftverwirbelungen verhindern. Die Rückleuchten tauscht Genovation gegen runde Exemplare aus.

Mit dem neuen Motorkonzept braucht es natürlich auch eine Überarbeitung der Bordelektronik. Ein neuer Touchscreen im Innenraum lässt Anpassungen am Antrieb zu – etwa um die volle Leistung aus den Elektromotoren zu kitzeln oder in einem Energiesparmodus zu reisen. Den braucht es auf vielen Fahrten wohl auch, denn nur so schafft der Akku eine maximale Reichweite von 322 Kilometern.

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GXE: Elektroauto in begrenzter Stückzahl

Wer einen Genovation GXE möchte, sollte schnell sein: Das kleine Unternehmen plant nur 75 Exemplare herzustellen. Auch das nötige Kleingeld müssen Käufer auf der hohen Kante herumliegen haben, denn der extreme Stromer kostet satte 750.000 US-Dollar (rund 662.500 Euro).

Die Produktion und Auslieferung ist noch für dieses Jahr geplant. Genovation bedient mit dem GXE interessierte Käufer aus aller Welt.

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