Leben

Fünf Tipps für mehr Ordnung im Kleiderschrank

von Sabrina Lieb

Ein aufgeräumter Kleiderschrank
Ausmisten, richtig verstauen oder saisonal auslagern – so einfach lässt sich Ordnung im Kleiderschrank schaffen. Foto: Unsplash/Oliver Thomas Klein

Das erfahren Sie gleich:

  • Ordnung im Kleiderschrank – trenne sich, wer kann
  • Ordnungstipps, Falt- und Hängetechniken: ein Kleiderschrank mit System
  • Minimalismus mit dem Capsule Wardrobe-Experiment

Klamotten sind ein leidiges Thema. Warum ist hier immer so viel Chaos? Wir geben fünf Tipps, wie Sie endlich Ordnung in Ihren Kleiderschrank bringen.

Klamotten versauern im Kleiderschrank

Wir kennen das alle: Unser Kleiderschrank quillt über, wir finden nichts anzuziehen und an Ordnung ist hier ohnehin nicht wirklich zu denken. Seien Sie mal ehrlich, wie viele Klamotten in Ihrem Kleiderschrank nutzen Sie wirklich? Einer Faustregel zufolge tragen wir gerade mal 30 Prozent, der Rest fristet ein trostloses Dasein in der Hoffnung, doch noch eines Tages mal angezogen zu werden. Mit fünf Tipps kehrt endlich Ordnung in den Kleiderschrank ein – Und für Minimalisten gibt es das Capsule Wardrobe-Experiment.

Ladestation

aio-Empfehlung

Unter Strom! Mobilität wird elektrisch

Entrümpeln: Ordnung im Kleiderschrank

Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten? Perfekter Zeitpunkt für eine Komplett-Entrümpelung. Heißt: Alles raus aus dem Kleiderschrank und erst einmal einen Überblick verschaffen. Jedes Teil wird einzeln in die Hand genommen. Von diesen wandern nur jene wieder zurück in den Schrank, die gut sitzen, sich gut anfühlen und glücklich machen. Wer sich nicht sofort entscheiden kann, baut sich drei Stapel: Ja, nein, vielleicht.

Veranstalten Sie doch mal eine Klamottentauschparty unter Freunden.

Was sich auf dem Nein-Stapel häuft, kommt entweder sofort weg oder wandert in eine Kiste mit Schonfrist: Was davon ein Jahr lang nicht mehr angezogen wurde, wandert außer Haus. Gut erhaltene Markenkleidung bringt mit Sicherheit noch den einen oder anderen Groschen. Alles andere wird gespendet oder verschenkt. Veranstalten Sie doch mal eine Klamottentauschparty unter Freunden. Jeder bringt seine aussortierten Schätze mit. Im Idealfall sind Sie am Ende des Abends all Ihre sattgesehenen Stoffe los und haben im Gegenzug ein (!) neues Lieblingsstück im Schrank.

Ordnung mit System

Der Kleiderschrank ist entrümpelt, nun geht’s ans Eingemachte. Am einfachsten ist es, wenn Sie Ihre Kleidungsstücke nach Kategorien und innerhalb dieser nach Farben sortieren. Ordnen Sie Ihre Kleidung nach Kategorien wie Büro, Freizeit, Sport und Home Wear. Nutzen Sie Aufbewahrungsmöglichkeiten, wie Boxen und Körbe, um mehr Ordnung in Ihren Kleiderschrank zu bringen. Lernen Sie auch Ihre Schubladen wieder neu zu schätzen: Sie werden oft unterschätzt und dadurch mit jeder Menge Krimskrams befüllt. Viel zu schade, denn die vor Staub geschützten Fächer sind ideal, um Unterwäsche, T-Shirts und Oberteile zu verstauen. Wichtig ist lediglich, dass Sie den Platz richtig einteilen: So gibt es beispielsweise in jedem Möbelmarkt praktische Trennwände, mit denen Sie große Schubladen einteilen können. Durch einen Federmechanismus passen sie praktisch in nahezu jede Schubladengröße.

Falten oder hängen, das ist hier die Frage

Die KonMari Falttechnik wird auch stehendes Falten genannt und hat schon so manch Leben eines Ordnungsfreaks verändert. Dabei sind die Tops und T-Shirts so gefaltet, dass sie in einer Schublade praktisch nebeneinander stehen können und nicht aufeinander liegen. So haben Sie einen besseren Überblick und mit einem Griff praktisch sofort Ihr Lieblingsstück parat ohne lange danach wühlen zu müssen. Überlegen Sie sich ein einheitliches Faltsystem, das Sie dann konsequent bei allen Kleidungsstücken durchziehen. Damit Sie nicht erst nach dem passenden Accessoire suchen müssen, befestigen Sie Ihre Schals mit Wäscheklammern an Bügeln.

Hosen auf Bügeln sehen in Ihrem Schrank nicht nur ordentlicher aus, sondern sparen auch Zeit.

Liegen Ihre Jeans und Hosen noch säuberlich gefaltet in Ihrem Kleiderschrank? Falls ja, dann sollten Sie auch das ändern. Hosen auf Bügeln sehen in Ihrem Schrank nicht nur ordentlicher aus, sondern sparen auch Zeit. Hierfür gibt es spezielle Hosenbügel, die an einer Seite offen sind. Sie sehen wie ein zusammengeklapptes „L“ aus. Mit ihnen müssen Sie Ihre Hosen am nächsten Morgen nur noch vom Bügel ziehen und der Hosenstapel, der Ihnen in der Eile entgegen fällt, gehört der Vergangenheit an.

Auch Schuhe brauchen ein geordnetes Zuhause

Wird es zu warm für Stiefel, Boots & Co.? Dann lagert Sie diese platzsparend in Kisten und bringen Sie sie in den Keller, anstelle sie aufgereiht in den Schuhschrank zu quetschen. Wer seinen Schuhbestand ganz ordentlich und übersichtlich im Blick haben will und auch seine warmen Treter in seiner Nähe wissen möchte, der nimmt für jedes einzelne Paar einen Schuhkarton. Mit entsprechenden Fotos der Schuhe auf dem Karton macht selbst die größte Sammlung einen geordneten Eindruck. Wer unten im Schrank etwas Platz hat, kann sich auch mit einem Schuhregal aus Pappröhren Abhilfe schaffen, das ganz leicht schnell selbst gebaut ist. Bei YouTube gibt es dazu einige Videos, Tipps und Tricks.

Minimalismus: Capsule Wardrobe-Experiment

Eine schöne Ordnungsidee, die aus dem Minimalismus-Gedanken heraus entstanden ist und die dem Shoppingwahnsinn ein Schnippchen schlägt, ist das Capsule Wardrobe-Experiment. Das Prinzip ist einfach: Man beschränkt sich auf eine kleine saisonale Auswahl an Kleidungsstücken, die gut miteinander kombiniert werden können. Genau genommen dürfen es pro Quartal nicht mehr als 37 Teile inklusive Schuhe sein. Davon ausgenommen sind Accessoires wie Schals, Schmuck und Taschen. Susie Faux, eine Londoner Boutiquen-Besitzerin, ist die Ideengeberin des Capsule-Wardrobe-Experiments. Sie hat das Konzept in den 70er Jahren entdeckt. Übrigens: In den jeweiligen drei Monaten darf auch nichts Neues dazu kommen. Zum Saisonwechsel darf dann aber wieder – mit Bedacht, werte Shoppingfreunde – eingekauft werden. Wintermäntel, Schals und Mützen werden im Sommer weggepackt. Genauso umgekehrt.

Updates

Bleiben Sie zum Thema Leben immer informiert.

Auch interessant

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.