Gesundheit

Fünf Gründe, warum Hunde so gesund für uns sind

von Sabine Franz

Hunde tun uns so gut, dass es sie auf Rezept geben müsste - das zeigen die Ergebnisse einer schwedischen Studie. Wir nennen die wichtigsten Gründe.

Fünf Gründe, warum Hunde so gesund für uns sind
Heilsamer Blick: Hunde senken unter anderem das Risiko von Herzkreislauferkrankungen. Foto: Unsplash/freddie marriage

Das erfahren Sie gleich:

  • Eine schwedische Studie beweist, dass Besitzer von Hunden eine höhere Lebenserwartung haben
  • Besonders Singles profitieren vom Umgang mit Hunden
  • Weniger Stress im Job und bessere Blutdruckwerte mit einem Bürohund

Hunde steigern die Lebenserwartung

Hundeelend, Hundstage, Hundewetter – es wird Zeit, mit ein paar negativen Redensarten aufzuräumen. Denn eigentlich sind Hunde wahre Heilmittel für den Menschen: Sie erhöhen die Lebenserwartung und senken das Risiko für Herzkreislauferkrankungen. Das ergab jüngst eine Studie, bei der Wissenschaftler der schwedischen Universität von Uppsala Gesundheit und Lebensstil von 3,4 Millionen Menschen über einen Zeitraum von zwölf Jahren untersuchten. Das Ergebnis legt nahe, dass Hunde auf Rezept verschrieben werden sollten. Hier sind fünf positive Wirkstoffe der Vierbeiner.

1. Hunde machen mobil

Klar, dass Gassi gehen bei Wind und Wetter ein Muss ist. Der Nebeneffekt der regelmäßigen Bewegung: Hundebesitzer leiden seltener an hohen Blutdruckwerten, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes. Doch Hund ist nicht gleich Hund – der Spaziergang mit großen Exemplaren wird länger ausgedehnt als mit kleinen, fanden Forscher in einer weiteren Untersuchung heraus.

Die Zusammenhänge, die wir zeigen, können darauf beruhen, dass Hunde den Lebensstil des Besitzers und dessen Wohlbefinden positiv beeinflussen.

Tove Fall, Professorin für medizinische Wissenschaften der Universität Uppsala

2. Der beste Freund des Menschen wärmt Single-Herzen

Alleinstehende mit Hund profitierten laut der schwedischen Studie besonders von ihrem Haustier: das Sterberisiko war um ein Drittel geringer als bei Menschen ohne Hund. Auch die Gefahr, an einem Herzinfarkt zu sterben, sank bei ihnen um elf Prozent. Die Wissenschaftler führen dies auf die Rolle des Hundes als Familienmitglied zurück. Verantwortung und das Kümmern sind gut fürs seelische Gleichgewicht und senken das Risiko für depressive Erkrankungen.

3. Hunde locken neue Freunde an

„Ist der süß!“ „Was ist denn das für eine Rasse?“ Wer kennt das nicht: In Hundebegleitung bekommt man besonders leicht Kontakt zu anderen. Und so sind auch Singles mit tierischer Begleitung schneller wieder zu dritt, denn Haustiere steigern die Attraktivität, so die Umfrage eines Datingportals. Männer mit Hund kommen bei Frauen als besonders fürsorglich und verantwortungsbewusst an, so Wissenschaftler der University of Nevada.

Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund.

Hildegard von Bingen

4. Hunde am Arbeitsplatz beugen Burnout vor

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Hunde im Büro verbessern nicht nur die Stimmung ihrer Besitzer – sondern auch generell das Betriebsklima. Foto: Unsplash/ Angelina Litvin

Jeder vierte Mann, jede dritte Frau leidet unter chronischem Stress. Den wiederum senkt der Hund als ganz natürliche Nebenwirkung. Die Stresshormone im Blut von Hundebesitzern sind geringer, ergaben Untersuchungen der Virginia Commonwealth University. Natürlich wirkt sich auch der Spaziergang in der Mittagspause positiv auf Gesundheit und Entspannung des Hundehalters aus. Übrigens sind hundelose Kollegen bei Anwesenheit eines Bürovierbeiners ebenfalls weniger gestresst, dafür motivierter und engagierter.

5. Hunde wecken Glückshormone

Oxytocin ist das Hormon, das uns kuscheln lässt. Und ebenso wie Babys lösen auch treue Hundeaugen und kraulsüchtige Wauwaus die verstärkte Produktion des Glückshormons bei uns aus. Eine Studie des Manhattenville College in New York belegte, dass Tierbesitzer grundsätzlich zufriedener sind als Befragte ohne Tier. Und wer war am glücklichsten? Hundebesitzer vor Katzenhaltern.

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