Leben

Freigabe für Essens- und Medikamentenlieferung per Drohne

von
Leonie Butz

In Australien erhielt Googles Mutterkonzern Alphabet jetzt die Freigabe zur Lieferung von Medikamenten und Essen via Drohne.

Eine Drohne am Himmel.
Drohnen liefern das Essen oder Medikamente: In Australien hat die Flugaufsichtsbehörde grünes Licht gegeben. Foto: Getty Images

Das erfahren Sie gleich:

  • Warum die Freigabe in Australien eine Weltpremiere ist
  • Wo genau die Drohne Essen und Medikamente liefern soll
  • Welche Unternehmen bislang an dem Pilotprojekt beteiligt sind

Alphabet darf in Australien erstmals ein flächenmäßig weiträumiges Drohnen-Lieferprogramm starten. Mit dem Subunternehmen Project Wing erhielt der Konzern nun die Freigabe durch die Flugaufsichtsbehörde (CASA) des Landes. Dies ist, so berichtet The Guardian, die weltweit erste Freigabe in diesem großen Maße. Nach einem Jahr der Testphase wird es nun also ernst mit der Lieferung via Drohne.

Lesen Sie auch

Ladestation

aio-Empfehlung

Unter Strom! Mobilität wird elektrisch

Bisher kamen die Drohnen vornehmlich auf Firmengelände zum Einsatz, jetzt geht es für Project Wing jedoch in die Wohngebiete Australiens. Rund um die Hauptstadt Canberra beliefert das Unternehmen 100 Haushalte mit Essen und Medikamenten.

Sicherheit steht bei der Drohnen-Lieferung im Vordergrund

Aus Sicherheitsgründen dürfen die Drohnen aber offenbar nur bei Tageslicht fliegen. Außerdem ist es ihnen untersagt, Autobahnen zu überfliegen.

All diese Sicherheitsmaßnahmen wurden eingerichtet, um kein Risiko für Menschen am Boden, Eigentum oder den Flugverkehr einzugehen.

Ein CASA-Sprecher gegenüber The Guardian

Laut der Webseite des Unternehmens sind die Gebiete, die die Drohne ansteuert, Vororte der Millionenstadt. Mitchell, Crace, Palmerston und Franklin sollen in den nächsten Wochen die ersten Lieferungen erhalten. Wenn alles nach Plan läuft, dann sollen in den nächsten Monaten auch die Gebiete Harrison und Gungahlin dazukommen.

Essen und Medikamente per Drohne

In diversen Videos zeigt Alphabet derzeit Testpersonen und ihre Erfahrungsberichte mit Project Wing:

So etwa eine Mutter, die eine Sonnencreme-Lieferung von von einer Drogerie innerhalb von sieben Minuten erhält.

Oder eine andere Mutter, die von der Einfachheit des Systems schwärm – wie simpel sie Schmerzmittel für ihr krankes Kind kaufen kann, ohne mit dem Auto zur Drogerie fahren zu müssen.

Leben

Updates abonnieren und Dossier "E-Mobility" gratis erhalten.

Welche Unternehmen genau bei der Lieferung mit den Project-Wing-Drohnen zusammenarbeiten, ist bisher noch nicht bekannt. Vier Ketten waren jedoch bereits in der Probephase der Drohnen-Lieferung dabei – eine weitere Zusammenarbeit ist also wahrscheinlich. Dazu zählen die Ketten Kickstart Espresso (Café), Bakers Delight (Bäckerei), Guzman Y Gomez (Mexikanisches Restaurant), Chemist Warehouse (Drogerie).

Ein großes Problem der Drohnen ist bisher jedoch noch die Lautstärke. Auch wenn die Videos des Unternehmens keine enorme Geräuschkulisse zeigen, sind sie doch vor allem in Privatvideos sehr deutlich.

Auch interessant

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.

Schließen