Elektromobilität

Ford: Elektrischer Mustang und neuer Puma

von
Thomas Pitscheneder

Ford stellte in Amsterdam seine Pläne für die nahe Zukunft vor. Dazu gehört neben einem elektrischen Mustang ein teilelektrischer Ford Puma.

Der Ford Puma bei seiner Vorstellung in Amsterdam
Beim "Go Further"-Event am 2. April stellte Ford den neuen Puma vor. Im schummrigen Licht der Scheinwerfer gab es aber noch nicht jedes Detail des Hybrid-Autos zu sehen. Foto: Ford

Das erfahren Sie gleich:

  • Welche Informationen es zum E-Mustang gibt
  • Wie Ford dem Puma neues Leben einhaucht
  • Welche elektrischen Modelle die Marke sonst plant

Auch die Amerikaner können sich dem Trend hin zur Elektromobilität nicht verschließen. Bereits in den vergangenen Tagen kündigte Ford deshalb an, große Teile seines Angebots zu elektrifizieren. So sollen etwa die Modelle Focus und Fiesta bald mit Hybrid-Technik auf den Markt kommen. Auch erste Hinweise auf einen elektrischen Mustang gab es.

Vollelektrischer Fahrspaß

Jetzt für Audi e-tron News registrieren

Jetzt kostenlos anmelden

audi.de/DAT-Hinweis

Nach dem "Go Further"-Event am 2. April steht fest: Der Mustang mit Elektromotor ist ein Crossover-SUV. Außerdem plant die Marke einen neuen Ford Puma.

Ford E-Mustang SUV: Crossover mit hoher Reichweite

Mit den aktuellen Vollformat-SUVs wie dem Audi e-tron und dem Mercedes EQC will Ford wohl nicht konkurrieren. Vielmehr soll sich der E-Mustang in der Gewichtsklasse eines Jaguar I-Pace oder Tesla Model Y bewegen. Trotz neuer Form, soll der Mustang-SUV typische Design-Elemente des Sportwagens tragen.

Ford plant die Möglichkeit, den Stromer per Schnellladung in wenigen Minuten mit frischer Energie zu versorgen. Das soll dennoch möglichst selten der Fall sein, denn die Marke peilt eine Reichweite von 600 Kilometern im WLTP-Zyklus an. Einen genauen Namen verrät Ford allerdings noch nicht. Auch sonst bleiben weitere Informationen aus.

Ford Puma: Rückkehr der Raubkatze

Ende der 90er kam mit dem Ford Puma ein kleines Sportcoupé der Marke auf den Markt. Die Eigenentwicklung des europäischen Arms von Ford basierte auf dem Fiesta und verband ein schnittiges Design mit sparsamen Benzinern. Maximal 92 kW (125 PS) leistete ein 1,7-Liter-Vierzylinder. Nur die limitierte Variante "Ford Racing Puma" hatte mit 114 kW (155 PS) mehr Power. Der große Erfolg blieb aus, weshalb der Puma 2001 wieder vom Markt verschwand.

Bald will Ford jedoch den Namen wiederbeleben. Auch der neue Puma soll wieder sportliche Züge tragen, dabei aber nicht mehr auf einem Kleinwagen basieren. Stattdessen kommt der Ford Puma als Crossover-SUV mit Hybrid. Genauer setzt die Marke auf einen Mild-Hybrid-Antrieb, ähnlich wie im künftigen Focus.

Im Vergleich zu seinem Vorgänger soll der neue Puma viel Platz bieten. Bis zu 456 Liter Gepäckraumvolumen gibt das Unternehmen an. "Wir sind davon überzeugt, dass der neue Ford Puma mit seinen gelungenen Proportionen und seinem hohen Nutzwert bei den Kompaktwagen-Kunden in Europa großen Anklang finden wird. Wer ein Auto sucht, das mit seinem Design am Freitagabend für Aufsehen sorgt und am Samstagnachmittag am Möbelhaus mit Leichtigkeit eine Ladung Pakete schluckt: dies ist es", so Stuart Rowley, Präsident von Ford Europa.

Der bis zu 114 kW (155 PS) starke Ford Puma soll bereits Anfang 2020 auf den Markt kommen.

Elektromobilität

Updates abonnieren und Dossier "E-Mobility" gratis erhalten.

Go Further: Das hat Ford sonst noch im Köcher

Mustang und Puma sind in guter Gesellschaft, denn Ford kündigte insgesamt 16 elektrifizierte Modelle an. Dazu gehört auch der Ford Kuga in neuer Generation. Der SUV soll das erste Fahrzeug der Marke sein, dass als Mild-, Voll- und Plug-in-Hybrid erhältlich ist. Wer es noch größer mag, greift zum Ford Explorer mit Plug-in-Hybrid und bis zu 331 kW (450 PS) Leistung. Ebenfalls als Hybrid mit Stecker kommt der Ford Tourneo Custom.

Der Transporter Transit erhält ab 2021 sogar eine Version mit rein batterieelektrischem Antrieb.

Auch interessant

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.

Schließen