Elektromobilität

Ford: Alle Modelle bald auch mit elektrischen Antrieben

von
Thomas Pitscheneder

Die Umstellung auf Elektromobilität kostet Automobilhersteller viel Geld. Ford will das Vorhaben in Europa dennoch stemmen – mit Konsequenzen.

Ford Focus Electric am Straßenrand
Mit dem Ford Focus Electric wagte das Unternehmen bereits einen ersten Ausflug in die Elektromobilität – in kleiner Stückzahl. Der neue Focus soll hingegen in Masse elektrisch fahren. Foto: Ford

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  • Welche Teile des Angebots bei Ford bald elektrisch fahren
  • Warum die Elektrifizierung kein einfaches Vorhaben ist
  • Wer Ford dabei in naher Zukunft helfen könnte

Immer mehr Automobilhersteller kündigen die Elektrifizierung ihrer Autos an. Gerade in Europa setzen die Unternehmen künftig offenbar verstärkt auf Elektroautos und Hybridfahrzeuge. Wie die Marke kürzlich mitteilte, gehört dazu auch Ford.

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Doch hinter der Entscheidung steckt viel mehr, als sich zunächst vermuten lässt. Ford hat auf dem europäischen Markt nämlich verstärkt mit Problemen zu kämpfen.

Ford: Elektroautos vom Fiesta bis zum Transit

In einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung macht Ford klar: Das Angebot an Fahrzeugen will das Unternehmen in Europa zunehmend um elektrische Modelle ergänzen. Dabei plant der Hersteller bestehende Modellreihen zu elektrifizieren, aber auch völlig neue Fahrzeuge mit Elektromotoren zu entwickeln.

Den Anfang soll die neue Generation des Kompaktwagens Ford Focus machen. Folgen sollen dann alle weiteren Modelle vom Kleinwagen Ford Fiesta bis hin zum Transporter Ford Transit. Auf eine Antriebstechnik festlegen will sich der Hersteller allerdings nicht. Stattdessen sollen Mild-Hybride, Voll-Hybride, Plug-in-Hybride und rein elektrische Fahrzeuge auf den Markt kommen.

Ford: Elektromobilität als Flucht nach vorn

Über Jahrzehnte baute sich Ford in Europa ein erfolgreiches zweites Standbein auf. Angepasst an den vorherrschenden Markt, entwickelte die Niederlassung sogar völlig eigene Fahrzeuge – darunter etwa den Ford Fiesta, den Ford Escort und seinen Nachfolger den Ford Focus.

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Doch die notwendigen Veränderungen im modernen Verkehr machen auch dem Unternehmen mit US-Wurzeln zu schaffen. Ein Umstieg auf Elektromobilität ist für die Hersteller schließlich in erster Linie eines: teuer. Milliardenschwere Investitionen sind notwendig, um die benötigte Technologie zu entwickeln und Fahrzeuge auf die Räder zu stellen.

Mit einer großen Umstrukturierung will Ford die ermöglichen. Zu den beschlossenen Maßnahmen gehört etwa der Rückzug aus weniger lohnenswerten Märkten – aber auch ein Personalabbau in Europa. Um die geplanten Elektroautos und Hybridfahrzeuge auf die Straße zu bringen, soll sogar eine Kooperation mit Volkswagen erfolgen.

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