Elektromobilität

Fisker: Günstige Elektroautos statt Sportwagen

von
Thomas Pitscheneder

Mit dem Fisker Karma sorgte die Marke für Elektroautos für Aufsehen – hatte jedoch wenig Erfolg. Mit einer neuen Firma will Henrik Fisker durchstarten.

Der Fisker EMotion auf der CES 2018
Auf der Consumer Electronics Show (CES) 2018 stellte Henrik Fisker sein neues Auto vor. Der EMotion soll das erste Fahrzeug einer Reihe bezahlbarer Elektroautos sein. Foto: picture alliance / newscom

Das erfahren Sie gleich:

  • Woran die Firma Fisker Automotive scheiterte
  • Warum Henrik Fisker dennoch nicht aufgibt
  • Wie der Firmengründer zur Elektromobilität steht

Die Marke Fisker Automotive kam im Jahr 2008 wie aus dem Nichts angefahren. Auf der North American Auto Show (NAIAS) in Detroit präsentierte sie ihr erstes Modell: den Fisker Karma. Der elektrische Sportwagen entstand aus einer Kooperation zwischen dem Designer Henrik Fisker, der Fisker Coachbuild LLC und dem Automobilzulieferer Quantum Technologies.

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Erst im Juli 2011 lieferte Fisker das erste Exemplar aus. Rund ein Jahr später musste der Hersteller von Elektroautos aufgrund wirtschaftlicher Probleme aufgeben. Jetzt ist das Unternehmen als "Fisker Inc" zurück – mit völlig neuer Ausrichtung.

Fisker Inc: Elektroautos für den Alltag

Vielleicht war ein Sportwagen als erstes Elektroauto nicht die richtige Wahl. Zumindest scheint sich Henrik Fisker darüber Gedanken gemacht zu haben. Mit seiner neuen Firma will er deshalb auf Fahrzeuge setzen, die für einen weitaus größeren Kundenkreis erschwinglich sind. Das erste stellte die Marke auf der CES 2018 vor: den EMotion.

"Wir planen ein massentaugliches, bezahlbareres Auto für das Jahr 2021 mit einem Basispreis nah an 40.000 Euro", so Fisker gegenüber Automotive News Europe. Gleichzeitig bestätigt der Firmenchef, dass eine weltweite Vermarktung geplant ist. Der Bau soll allerdings in den USA erfolgen. Dafür will Fisker auf bestehende Produktionsstätten zurückgreifen. Denkbar ist etwa ein Kauf der GM-Werke in Ohio und Michigan.

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Fisker: Der Zeitpunkt könnte kaum besser sein

Auf die Frage, warum Fisker es nach den Schwierigkeiten mit seiner ersten Automobilfirma erneut versucht, antwortet Fisker: "Ich bin zurück, weil ich glaube der Zeitpunkt könnte kaum besser sein. Wir können einen klaren Trend hin zu elektrischen Antrieben erkennen. Viele Traditionsunternehmen, wie etwa Volkswagen, haben sich der Elektrifizierung verschrieben."

Allerdings glaubt der Firmengründer an eine Übergangszeit von rund sieben Jahren. Erst dann sollen Elektroautos in der Mitte der Gesellschaft angekommen und akzeptiert sein. Bis dahin will Fisker ein Angebot an Fahrzeugen aufgebaut haben.

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