Leben

Fahrrad gegen Auto: Wer liefert schneller? Deliveroo hat den Test gemacht

von
Paul Bandelin

Fahrrad gegen Auto – eine Studie des Lieferdienstes Deliveroo zeigt: Auf kurzen Strecken in der Stadt ist das Fahrrad schneller als das Auto.

Ein Deliveroo-Lieferant auf dem Fahrrad in Berlin.
Schneller geht es mit dem Fahrrad: Was viele bereits ahnten, wies jetzt eine Studie des Lieferdienstes Deliveroo nach. Foto: picture alliance / dpa

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie der Lieferdienst Deliveroo in einer Studie zeigt, dass das Fahrrad in der Stadt schneller unterwegs ist als das Auto
  • Welche Vorteile das Bike im Kampf Fahrrad gegen Auto hat
  • Wie der Lieferdienst die Menschen noch schneller versorgen will – etwa mit Deliveroo Editions

Fahrrad oder Auto? Es kann nur einen geben, der schneller am Ziel ist – zumindest in der Stadt. Die Vermutung hatte Will Shu, einer der Deliveroo-Gründer, schon länger. Jetzt ist sie bestätigt. Einer umfangreichen Studie des Online-Lieferdienstes zufolge ist man in der Stadt mit dem Fahrrad bedeutend schneller unterwegs als mit dem Auto. Der Essenszulieferer beschäftigt in 13 Ländern derzeit über 30.000 Boten. In den Metropolen Europas kommen sie tagtäglich auf eine beachtliche Anzahl an Kilometern.

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Fahrräder sind selbst Rollern überlegen

"Frank" heißt der Algorithmus von Deliveroo, der Millionen von Fahrten der vergangenen Jahre für das Unternehmen analysiert hat. Jede der vorgenommenen Fahrten wird bei Deliveroo per Smartphone-App aufgezeichnet und in einen Server gespeist. Anhand dieser Daten fand Frank heraus, dass man in der Stadt als Radfahrer sein Ziel durchschnittlich bedeutend schneller erreicht, als mit dem Auto.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand:

  • Weder Staus noch die lästige Parkplatzsuche beeinträchtigen die Radfahrer
  • Zudem können sie bei einer Grünphase jede Ampel überqueren
  • Selbst motorisierten Rollern gegenüber sind die Radler im Vorteil

Die Daten des Algorithmus Frank kommen nicht nur für Studien zum Einsatz – und sollen dem Unternehmen und Kunden das Leben erleichtern. Sie können den Aufseher in den verschiedenen Zentralen sowie den Kunden, die online bestellen, auch einen detaillierten Überblick darüber geben, wie lange die Bestellung ungefähr brauchen wird. Anhand der im Zustellgebiet aufgezeichneten Verkehrsdaten erstellt das System diese Prognosen.

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Dabei ist die Zustellung ein komplexes Problem. Millionen von Bestellungen gehen gleichzeitigen an die mit Smartphones ausgestatteten Kuriere. Und das aus tausenden unterschiedlichen Restaurants. Besonders die Direktion der Routen der Fahrer ist kompliziert. Kunden wollen warmes Essen, Restaurants, dass die Speisen pünktlich abgeholt werden und die Fahrer möglichst viele Bestellungen auf einer Tour abliefern.

In einer Umgebung aus Backsteingebäuden stehen schwarz-bunt gestrichene Container von Deliveroo Editions
Die Gastrowelt wird ein Stück bunter: Container von Deliveroo Editions in London. Foto: Michael Franke/ Deliveroo

Deliveroo Editions ernährt ganze Bürokomplexe

In London und Paris testet Deliveroo derzeit eine ungewöhnliche Methode der Essenszulieferung – Deliveroo Editions. Weil Platz in den großen Städten Mangelware ist, hat der Lieferdienst Container in der Nähe von Bürokomplexen positioniert, in denen Restaurants ihre Speisen herstellen und so schnell der zahlungskräftigen Kundschaft zur Verfügung stellen können.

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