Elektromobilität

Es wird kalt und nass ‒ so schützen Sie E-Skateboard, E-Roller und Co.

von
Jennifer Grasshoff

Der Winter ist da, Elektroroller und Skateboards müssen im Keller bleiben. Können Sie Longboard und Co. in der kalten Jahreszeit wirklich nicht fahren?

Die Spiegelung einer Frau mit Regenschirm in einer Pfütze.
Bei Schmuddelwetter und nassen Straßen leider E-Roller und E-Skateboard – mit ein paar leichten Tricks lassen sie sich aber schützen. Foto: Shutterstock / Yulia Moiseeva

Das erfahren Sie gleich:

  • Weshalb der E-Roller und das E-Skateboard in den Wintermonaten nur eingeschränkt zum Einsatz kommen sollten
  • Warum Wasser wahres Gift für die Elektrokleinstfahrzeuge ist
  • Worauf zu achten ist, damit die elektrischen Fahrzeuge nicht einstauben – und die kalte Jahreszeit gut überstehen

Kalte Temperaturen und winterliche Nässe vertragen sich nicht gut mit Elektromobilität – zumindest nicht, wenn es sich dabei um Elektroroller, E-Skateboards und dergleichen handelt. Im Gegensatz zum großen Bruder, dem E-Bike, sitzt der Akku bei den meisten Modellen direkt unter dem Board. Entsprechend gering ist der Abstand der Batterie zum Boden. Bei den meisten elektrischen Tretrollern und E-Skateboards sind die Akkus zwar vor Spritzwasser geschützt, die Hersteller warnen dennoch davor, durch Schnee und Matsch zu fahren.

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Winter verringert Reichweite bei E-Roller und Co.

Kalte Temperaturen wirken sich in jedem Fall auf die Akku-Leistung aus. Im Winter schaffen E-Roller, Skateboards und Co. nicht mehr die Reichweite, die Sie aus den Sommermonaten gewohnt sind. Denn ja, Batterien haben es gern warm. Deshalb empfehlen Hersteller, die Batterien bei Zimmertemperatur zu lagern. Das kann der warme Keller sein, sinnvoller ist es dennoch innerhalb des Hauses oder der Wohnung.

Denn wenn Sie das Elektro-Skateboard den gesamten Winter nicht benutzen, sollten Sie es trotzdem hin und wieder aufladen. Die Akkus entladen sich selbst, auch wenn sie nicht in Benutzung sind. Im schlimmsten Fall droht sost eine Tiefenentladung: Sind die Akkus über Monate komplett leer, könnten sie dauerhaft kaputt gehen. Im nächsten Frühling cruisen Sie dann nicht mehr lässig mit Ihrem Board über die Straße.

Wichtig: Achten Sie also immer darauf, dass Ihr Gefährt ausreichend Power hat und der Akku bei Zimmertemperatur gelagert wird. So wird aus der Winterpause kein Beziehungsende.

Eine Gruppe von Schulkindern fährt mit Fahrrädern auf einem verschneiten Weg.
Schnee ist nicht nur wegen erhöhter Rutschgefahr gefährlich: Auch der empfindlichen Technik von elektrischen Gefährten tut es nicht gut. Foto: Shutterstock / C. Welman

E-Roller bei Schnee und Eis nicht fahren

Wie schon geschrieben, sind die meisten Modelle der E-Mobilität vor Spritzwasser geschützt – keines ist jedoch wasserdicht. Gerade Schnee beschädigt den Motor: Sobald er taut, dringt das Wasser in jede Ritze Ihres Elektrorollers ein. Es kommt zum Kurzschluss und es ist ganz schnell vorbei mit dem Fahren. Gleiches gilt bei starker Nässe – hier und dort einmal durch eine Pfütze ist völlig in Ordnung. Bei Starkregen und Aquaplaning sollten Sie ihren Elektroroller lieber Zuhause stehen lassen.

Mal ganz davon abgesehen ist es ziemlich gefährlich auf vereisten Straßen und Wegen mit einem E-Roller oder E-Skateboard zu fahren. Denn bei den hohen Geschwindigkeiten ist die Gefahr wegzurutschen sehr hoch.

Wichtig: Kommen Sie bei Schnee und Nässe trotzdem nicht drum herum Ihr elektronisches Device zu benutzen, trocknen Sie es im Anschluss gründlich und bewahren Sie es im Warmen auf. So kann alles gut durchtrocknen.

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So tricksen E-Roller-Fahrer den Winter aus

Sobald es ein wenig kälter ist, lassen die meisten Longboard-Fahrer ihre Boards ohnehin im Haus. Als Fahrer eines E-Rollers müssen Sie aber nicht gänzlich auf Ihr Modell verzichten. Einige Hersteller bieten für die kalte Jahreszeit Spikes für die Reifen an. Es ist zwar nicht das gleiche wie ein Winterreifen beim Auto, hilft aber, damit Sie den Grip nicht verlieren.

Wer dazu noch ein wenig auf Style verzichten kann, verklebt um das Board eine einfache Plastiktüte. Mit leichten Hilfsmitteln wird die Batterie so vor Nässe geschützt und Sie lassen die anderen Roller-Fahrer ziemlich alt aussehen. So sind Sie für jedes Wetter gewappnet.

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