Elektromobilität

Elektromotorrad und E-Auto: Immer mehr Elektro in Deutschland

von Leonie Butz

Das E-Auto ist mittlerweile kein Exot mehr auf deutschen Straßen. Aber auch die Zahl der Elektromotorräder und E-Roller hat enorm zugelegt.

Ein junger Mann fährt auf einem Elektroroller vom Mobilitäts-Start-up Unu in Berlin.
E-Roller made in Germany: Das Start-up Unu stellt seit 2014 Elektroroller her. Ein Aufschwung der zweirädrigen Elektromobilität ist besonders im urbanen Raum deutlich spürbar. Foto: dpa

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie das Elektromotorrad in Fahrt kommt
  • Wie hoch der Anteil von Elektromotorrädern am Gesamtbestand ist
  • Wie das elektrische Zweirad immer populärer wird

Wie das Elektromotorrad in Fahrt kommt

Ein leises Motorrad ist kein echtes Motorrad? Der Trend hin zum Elektromotorrad beweist etwas anderes: Denn zwischen 2010 und 2017 ist laut Statista der Bestand an zugelassenen E-Krafträdern um 521 Prozent gewachsen.

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Daraus ergibt sich eine Gesamtzahl von fast 9000 zugelassenen Elektro- und Hybrid-Krafträdern in Deutschland. Die Elektromobilität kommt also auch bei den Zweirädern an.

Wie hoch der Anteil von Elektromotorrädern am Gesamtbestand ist

Neben Elektromotorrädern fallen ebenso Roller und ähnliche Krafträder mit zwei Rädern in die Statistik. Allerdings ist der Anteil von Krafträdern mit Elektromotor am Gesamtbestand noch sehr gering: Nur 0,2 Prozent sind E-Krafträder. Die Datenbasis lieferten die Zulassungsdaten des Kraftfahrt-Bundesamtes.

Im Januar 2018 waren 53.861 Elektroautos in Deutschland zugelassen – inklusive Hybridautos sind es 290.571 Fahrzeuge.

Laut Statista liegt der Anteil der Elektromotorräder und anderer E-Krafträder damit trotzdem höher als der von E-Autos. Diese machen am Gesamtbestand nur rund 0,07 Prozent aus. Allerdings ist die Wachstumskurve bei Elektroautos noch steiler.

Von 2010 bis 2017 stieg die Zahl der zugelassenen E-Autos in Deutschland um 555 Prozent. Im Januar 2018 waren 53.861 Elektroautos in Deutschland zugelassen – inklusive Hybridautos sind es 290.571 Fahrzeuge.

Der Aufschwung ist sicherlich auch durch die staatliche Förderung bedingt: Denn der Bund zahlt einen Zuschuss von bis zu 4000 Euro für E-Autos und bis zu 3000 Euro für Hybridfahrzeuge. Auch wenn sich Anfang 2018 ein leichter Einbruch in den Verkaufszahlen von E-Autos bemerkbar machte, wie eine eine Untersuchung der Unternehmensberatung PwC ergeben hat, bleiben die Experten weiterhin zuversichtlich, dass der Aufschwung weiter anhält.

Zwei e-Schwalben in einer Fabrikhalle.
Auch bei traditionsreichen Unternehmen ist die Elektromobilität auf dem Vormarsch: Die E-Schwalbe ist bereits seit fast einem Jahrzehnt in der Entwicklung. Foto: picture alliance/dpa-Zentralbild

Wie das elektrische Zweirad immer populärer wird

Das zeigen auch aktuelle Umfragewerte, die Statista ebenfalls aufführt: Offenbar können sich derzeit 18,8 Prozent der Motorradfahrer vorstellen, sich einen E-Roller anzuschaffen. Beim Elektromotorrad sind es immerhin noch 14,3 Prozent. In den nächsten Jahren kann also mit einem weiteren Wachstum der E-Krafträder auf deutschen Straßen gerechnet werden.

Ebenso immer populärer wird das Lastenrad mit elektrischer Unterstützung. Berlin, München, Heidelberg und andere Städte zahlten für E-Lastenräder Zuschüsse. Wie beim E-Auto soll so die Zahl der umweltfreundlich angetriebenen Fahrzeuge steigen.

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